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  1. #21
    Mäzen
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    Der Kleber ist etwa zäh wie dünner Honig,man füllt ihn in einer Ecke absolut stetig ein,es soll keine Unterbrechung im Fluss geben sonst sind Blasen drin.Dann wartet man bis er sich unten verteilt hat.
    Dann senkt man die Platte langsam stufenweise ab.Der Kleber braucht viel Zeit bis er sich verteilt.
    Wird zu schnell abgesenkt gibts Blasen,das kann man aber durch das beobachten der Verteilung in den Griff kriegen.

    Auf keinen Fall darf die abgesenkte Platte zurückgezogen werden,dann wirds ganz schwer mit den Blasen die sich dabei bilden.

    Ist die Platte völlig gesenkt und der Kleber hat den vorderen Rand noch nicht erreicht wandert er durch Kapillarwirkung langsam nach vorne,nur im absoluten Notfall(wenn er also nach 10 Min.nicht mehr sichtbar weitergewandert ist) die Platte beschweren um den Kleber vorzudrücken.

    Die Schwierigkeiten sind die evtl.Luftblasen und das Klebeband.
    Das Band wird nicht richtig dicht bzw.der Kleber löst das Band ab,dann entweicht der Kleber und es fehlt damit etwas Füllmenge,er wandert dann nicht mehr weiter.Das ist ein schwerwiegendes Problem.

    Die Blasen entstehen manchmal schon beim einfüllen oder später wenn er weiterkriecht.
    Er benetzt dann nicht eine gerade nach vorne laufende Front auf der Fläche sondern schnürt eine Blase an irgendeiner Stelle ab.
    Auf jeden Fall sollten die zu verklebenden Flächen peinlich !!! sauber sein,das minimiert die Gefahr der Abschnürung.

    Ich empfehle zwingend einen Versuch mit 2 Glasplatten um die Schwierigkeiten zu erkennen.!!!!!!!!!!!!!!!

    Einfüllblasen kann man mit einem feinen Draht noch rausziehen wenn die Platten weit auseinanderstehen.
    Man tunkt dazu den Draht in die Blase und versucht sie nach vorne aus dem Kleberbett rauszuziehen oder sozusagen rauszuschnicken,das ist gar nicht so leicht wie es sich anhört.

    Sind die Platten erstmal weit abgesenkt kann man Blasen fast nicht mehr entfernen weil man dann ein papierdünnes Werkzeug dafür braucht,schnicken geht auch nicht mehr,hier ist dann viel Geduld gefragt.

    edit:Mit einer dünnen aber stabilen Metallfolie oder etwas ähnlichem kann man Blasen auch bei schmalem Spalt entfernen.
    Die spitz zugeschnittene Folie durch den Kleber bis zur Blase schieben und dann die Folie ruckartig etwas zurückziehen.Evtl.mehrmals wiederholen.Das muß man üben !!
    Durch die entstehende Sogwirkung bekommt man die Blase mit Glück bis zum vorderen Rand der Scheibe,es genügt wenn sie aus dem sichtbaren Bereich des TFTs entfernt wird,ganz raus aus dem Kleber gelingt selten.
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  2. #22
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    Danke lumiluxer,
    ich hab mir neben der optiwhite Glasplatte auch gleich zwei Platten in der gleichen größe vom billigsten Glas machen lassen. Ich wollte das ganze zuerst mit dem billigen Glasplatten und einer ähnlichen zähflüssigen masse probieren, die ich wieder problemlos entfernen kann und dann mit dem billigen Glas und dem Kleber und dann zum Finale das tft und die optiwhite glasscheibe vereinen.

  3. #23
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    Was ist Opti-White für ein Glas?

    Der Kleber der nicht zwischen den Platten ist wird nach dem aushärten eine übel Klebende Schicht oben drauf haben.Die bildet sich wenn Luftsauerstoff während der Aushärtung zutritt hat.

    Also darauf achten das der Kleber nicht auf Bauteile des TFT läuft,z.B. das FCC.
    Das klebrige Zeug geht fast nicht mehr ab.Am besten lässt man es drauf wenns nicht stört.

    Das heisst du musst dir überlegen wo evtl.zuviel eingefüllter Kleber ablaufen soll oder eine 2te Person hilft ihn mit einem Tuch vorne aufzunehmen bevor er irgendwo drüberläuft.

    Für einen ersten Test Honig nehmen,ganz dünnflüssigen.

    edit:Letzter Beitrag editiert
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  4. #24
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    Meno bei mir will sich bohlen einfach nicht mehr melden. Muss ich den kleber wohl doch über nen Händler für teuer geld beziehen.

    Ja auf das Optwhite bin ich durch nen Glaser in Bamberg (meine Umgebung) gekommen.
    Ich hatte hall nach einem Weißglas gefragt und dann hab ich das bekommen.
    Hat schon einen wesentlich geringeren grünstich an den kanten, aber ganz weiß ist es auch nicht.

    Hier mal eine Beschreibung aus dem Internet:

    Pilkington Optiwhite™ist ein Floatglas mit geringem Eisenoxid-anteil. Das Glas ist praktisch farbneutral und weist den gewohnten Grünstich eines Floatglases, der besonders bei dickeren Gläsern bemerkbar ist, nicht auf.

    Eigenschaften
    • Pilkington Optiwhite™bietet Farbneutralität im Vergleich zu gewöhnlichem Floatglas und gibt die tatsächlichen Farben wieder.
    • Ist in Glasdicken von 2 mm bis 19 mm erhältlich.
    • Die Lichttransmission bei einer 19 mm Pilkington Optiwhite™ Scheibe ist 8 % höher als bei üblichem Floatglas.

    Der Spaß also eine Schreibe in der Größe 360*260*4 mm hat 20 Euro gekostet, wohingegen normals Glas in der größe nur 5 Euro kostet.

  5. #25
    DIY Junior
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    hi, also ich will mir demnächst auch eine glasfresnel basteln. Meine Frage ist ob der kleber Conloc 690 der selbe wie der von bohle ist und ob ein kratzer in der fresnel durch den kleber ausgeglichen wird ?

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