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  1. #1

    Abstand und Keystone: Was ist maximal machbar? Oder Rückpro?

    Hallo.

    Ich überlege wie nah man einen Projektor maximal vor die Leinwand positionieren kann, und wie weit die Leinwand tiefer sein darf.
    Also wie und mit welchen Mitteln der Projektor aufgebaut sein muss damit das klappt.


    1.)
    Situation machbar?:
    Deckenhöhe ist ca. 264cm. Dortwürde der Projektor unter der Decke montiert.
    Der "Bildschirm" wäre eine Art "Flachbildschirm" auf Metallrohren.
    Angenommen die Bildhöhe wäre 125cm, wäre die Breite bei 16:10 200cm.
    Die Unterkante des Bildes wäre in ca. 60cm, und die Oberkante dann natürlich in 185cm.
    Da man möglichst wenig durch das Bild laufen können soll, müsste man den Projektor nahe der Leinwand platzieren. Dafür ist dann aber eine Keystonekorrektur nötig. Die höhe der Decke und die Höhe der Leinwand gab ich an (Mitte ist Augenhöhe im Sitzen). Das wäre ein größerer Winkel. Ist das machbar?


    2.) Gleiche Position des Bildes im Raum (von 60cm bis 185cm Höhe), aber man projiziert von hinten. Naja, auch da laufen Leute rum (Bildort ist die Mitte eines rechteckigen Raumes).
    Also eigentlich das gleiche, aber da wird weniger gelaufen. Nachteil: Eine Platzierung eine Centerlautsprechers hinter dem Bild ist nicht möglich. Das ist aber auch kein Zwang.


    3.) Das ganze gleich als geschlossene Rückprojektion. Es sollte aber noch genau so groß sein, aber man kann absolut mittig projizieren. Man könnte den Projektor von unten nach oben gegen einen VF-Spiegel strahlen lassen der das Bild dann von hinten auf die Leinwand wirft. Ich nehme an, dass das normal ist. Das ganze sieht dann nicht mehr so flach aus wie die ersten beiden Situationen, aber es ist praktischer. Um es so flach wie möglich zu halten, müsste ich eine Optik haben die eine so nahe Projektion auf eine so große Fläche ermöglicht. Hat der Spiegel da einen Einfluss auf die nötige Optik? Der Spiegel sollte natürlich nicht sehr groß sein müssen, sonst wird es teuer.Wenn man aber so nah projizieren will, ist der Öffnungswinkel sehr groß. Um am (nicht zu großen) Spiegel nicht vorbei zu strahlenn, müsste ich den Pojektor nah am Spiegel haben. Da kann ich ihn auch ohne Spiegel montieren..... Oder kann man hier wirklich einen Spiegel benutzen um Tiefe zu sparen und ein so großes Bild zu erhalten? Gibt es überhaupt ein gutes erschwingliches Material für die Rückprojektion? Es sollte im Vergleich zur Aufprojektion keinen Qualitäts- oder Lichtverlust des Bildes bewirken.
    Licht wird wohl immer etwas verloren gehen..... Wie sieht das eigentlich im Vergleich zur Aufprojektion aus?

    EDIT: Ich rief bei Baier an, da ich diese Seite => http://www.holopro.de/produkte/rueck...ktionsflaeche/ fand.
    Das Zeug kostet ca. 2000 Euro pro m². Aber das ist kein Problem, wie sich herausstellte ist es sowieso das falsche. Das ist extra transparent, damit man zusätzlich zur Projektion noch durchsehen kann.
    Normale Rückprojekttionsfläche ist günstiger. Wie "günstig" weiß ich noch nicht, aber eins sagte er mir noch, dass ein Vorteil für die Rückprojektion beduetet:
    Da man von hinten projiziert muss das Material von vorne kein Licht reflektieren können. Daher ist es so aufgebaut, dass es zwar von hinten dass Licht gut durchlässt, aber vorne so wenig wie möglich reflektiert.
    Damit kann man das Gerät auch am hellen Tag benutzen :-) . Aber das wisst ihr wohl eh (Jaja, da erzählt der uns wieder was..... ;-] ). Also eher ein Lichtgewinn. Man muss nur das richtige Leinwandmaterial für die Rückprojektion haben.
    Wenn da jemand was kennt.....
    Wenn es von vorne schwarze wäre, aber von hjinten das Licht durchlässt hat man wohl einen sehr guten Kontrast.
    Das gibt es anscheinend => http://www.discsoft.com/pg_TechLex_16.htm
    ST-Professional-DC
    Hightech Rückprojektionsscheibe für hochwertige Videoanwendungen in hellen Räumen. Schwarze Hochkontrastscheibe für Heimkino, Schaufenster und Konferenzräume. Auch für Digital Signage Projekte geeignet.
    Wenn man so etwas bekommen könnte.....
    Rückprojektion könnte wohl für viele hier interessant sein, wenn man so ein schwarzes Material günstig finden könnte.....
    Aber das schwarze Material benötigt anscheinend auch mehr Licht.
    ich fand noch dies:
    ST-Professional-W
    for controlled light ambience, white color,
    for projectors with lower light output,
    very bright projection screen


    ST-Professional-D
    for normal light ambience, grey tint,
    universal use, contrast screen,
    for all kinds of rear projecton


    ST-Professional-DC
    for high light ambience, black tint,
    for projectors with powerful light output,
    high contrast screen

    ST-Professional-Trans NEW
    for special effect projection, a clear,
    transparent screen for shopping center
    and window application


    We recommend 1000 up to 1500 ANSI
    lumen per square meter for best results!

    EDIT: 452,40 Euro pro m² :bullethole: .
    Egal welche der Farben. 50% mehr Licht sollte man bem schwarzen im Gegensatz zum weißen haben.
    Bei 200x125cm wären das 2,5 m². Das wären 1131 Euro :clubbed: .
    Das ist starres Acryl.

    Wenn es da Alternativen gäbe.....



    Grüße,
    Tobias Claren

  2. #2
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    Das ist preislich nicht machbar,zu teuer.Wäre Zufall wenn man an sowas rankommen könnte
    Emil
    Optische Teile : Wärmeschutzplatten(UV/IR), Fresnel, Glasfresnel nach Maß / Verklebte Fresnels könnt ihr über meinen online-shop bestellen:

    http://www.emils-beamershop.de
    kleine Fresnels mit Brennweiten von 120,140 und 180 sind da

  3. #3

    Was genau? Das Rückpromaterial? Das habe ich ja auch schon erfahren ;D :-( .
    Daher auch die Frage was man alles nutzen kann.
    Es muss kein starres Material sein. Im Auflichtbereich gibt es auch teure Leinwänmde, aber auch günstige Lösungen.

  4. #4
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    Hi,

    da ich immernoch in der planungsphase mit meinem beamer bin und für das finale produkt einen von der decke runterklappbaren ramen mit rückprofolie basteln möchte, bin ich dabei auf einen ebay seller gestoßen.

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...782451426&rd=1

    der verkauft immer bei ebay verschnitt material recht günstig...also feste rollenbreite, länge nach bedarf.

    da gibts entweder das obige tuch oder halt graues pvc. günstiger und sowohl als auf und rückpro zu benutzen.

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...tem=5784398205

    einfach öfters mal schauen, was er so im angebot hat.

    gruß, Zewa!

  5. #5

    Interessant.

    Aber ein Material das für Auf. UND Rückprojektion geeignet ist, muss den Nachteil haben dass es auf der Sichtseite auch Licht reflektiert.
    Und das will man ja gerade bei Rückprojektion vermeiden.

    Diese Acrylscheiben sind nicht umsonst nur für Rückprojektion geeignet.
    :-(
    Billger ist es mit 60 Euro für die 2,5m² im Gegensatz zu den 1131 Euro schon.

    Und die 0,3mm irritieren da auch etwas. Einmal schief angeschaut, und es ist ein Loch drin :bricks: .
    Naja, im Gegensatz zu der Acryscheibe die wohl 5mm dick ist, muss die Folie wohl leider dünn sein, um noch Licht durchzulassen.

    Wie soll man die behandeln? Ich denke da an einen schwarzen Müllsack.
    Spannt man das in einen Rahmen? Unmd wenn es verstaubt, darf man nichts machen, weil sich in die Folie sonst Beulen ziehen?

    Darf man sie also nur zwischen zwei Scheiben nutzen? Oder zumindest vorne eine.
    Diese sollte dann aber auch gleich nichtspiegelnd sein. Also vor Reflektion schützen.
    Was das alles dann kostet.....

  6. #6
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    ich hab mit RückPro null erfahrung... aber...was ist aus der screengoo geschichte geworden.. ich dachte diese farbe sei so der "überknaller"...wenn man sie auf einen spiegel streicht ... vielleicht gibts auch andere kombinationsmöglichkeiten ...eben keinen spiegel..sondern auf eine acryl scheibe streichen (1. Seite).... und die andere seite vorher sandstrahlen....also vermilchen.... oder denk ich falsch? in diesem fall natürlich nur für "auflicht" und nicht für rückpro...

    Poalrie

  7. #7
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    Also zu reissfestigkeit und stabilität:

    PVC ist sehr hart, temperaturbeständig und erst bei großer kälte neigt es zum sprödbruch.
    guck dir mal ne ne klarsichtfolie für laserdrucker an die sind aus PVC. eine allein kannst du schon kaum zerreissen. ich hab 5 davon aufeinanderlegen müssen, um annähernd die 0.3 mm zu erreichen.

    da die folie sehr leicht ist, kann man sie auch gut in einem ramen befestigen, ohne dass sich da was durchs eigengewicht bei 2.5 m² löst.
    befestigung einfach durch kleber auf acrylbasis. z.b dachrinnenkleber. die kunststoffdachrinnen sind alle aus PVC.
    gereinigt werden kann mit wasser, alkohol, seife. nur bei säure- oder ketonhaltigen lösungsmitteln wie z.b. aceton hast du verloren, da das PVC angelöst wird und somit milchig wird.

    da es sich bei der rückpro PVC folie um eine graue folie handelt (PVC normalerweise farblos) sind Pigmente zugesetzt, die das licht teilweise absorbieren und diffus abstrahlen. den selben effekt hast du bei dem milchigen acryl. acryl hat aber den nachteil, dass es erstens schneller verkrazt als PVC und durch die rauhe oberfläche mehr mechanische angriffspunkte bietet. da die graue PVC folie durch pigmente das licht streut, bleiben beide seiten glatt. die chance das ganze zu verkratzen ist also sehr gering.

    gruß, Zewa

  8. #8

    Diffuse Abstrahlung? Ist da nicht von Nachteil? Oder was ist damit gemeint? Ein unscharfes Bild? Wie sieht dann 1920x1200 darauf aus?
    Dafür suche ich nach etwas.

  9. #9
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    ohne die pigmente würde das licht und damit die bildinformation gerade durch die folie gehen, abgesehen vom brechungsindex des PVC. Wenn das licht jetzt aber auf ein pigment trifft, wird es diffus (richtung der ablenkung zufallsabhängig) abgelenkt und "bleibt" somit innerhalb der folie. ergebnis du siehst die projektion auf der rückseite der folie. bei einer matten also diffusen acrylplatte hast du den selben effekt, nur, dass das licht an der matten oberfläche gebrochen wird. daher der begriff Mattscheibe.

    Durch die zufallsbedingten abstrahlrichtungen entstehen ja im prinzip bildfehler. da die pigmentgröße im allgemeinen 200nm nicht überschreitet, wird es dir mit bloßem auge nicht möglich sein, diese bildfehler zu sehen. ergo, du bekommst eine nahezu farbneutrale projektion, da du keine weisse leinwand hast und somit die projektion nicht reflektiert. der kontrast bleibt erhalten, das weiss wirkt nicht zu grell.

    soweit zu meiner theorie. wie gut die folie in der praxis ist...naja wird sich in meinem fall herausstellen, wenn der beamer fertig ist. allerdings denke ich, dass man in jedem fall mit keystone arbeiten sollte, sonst gibt es einen indirekten hotspot, wenn der beamer gerade hinter der leinwand steht. man guckt ja dann direkt ins objektiv ^^.

    Zewa

  10. #10

    Also habe ich trotzdem oder gerade deswegen ein scharfes Bild auch bei hohen Auflösungen wie 2,3MP?
    Diese Acrylplatte hat hier keinen technischen Nachteil gegenüber dieser Folie. Sie kostet nur einiges mehr. Aber man benötigt auch keine Frontscheibe die ich in dem Fall dieser Folie bevorzugen würde.
    Das ist auch der Vorteil der Platte. Sie reflektiert kein Licht auf der Bildseite. Zumindet schlechter. Dafür bräuchte ich eine Platte die ich vor die Folie setze. Sie sollte das Umgebungslicht (Lampen und Tageslicht) nicht reflektieren. Bei dem Gedanken bleibt aber das Problem dass das Licht ja dann durch diese Scheibe gehen muss und dann auf der Folie reflektiert wird. So gelangt es doch mit ins Bild und vermindert den Kontrast. Alles sch..... Das man so eine Scheibe davor leichter reinigen kann und sie auch Schutz bietet bleibt.
    Wenn es eine ähnlich günstige (gerne auch günstiger :-] ) Leinwand gibt die aber das Licht nicht reflektiert, also nur für Rückprojektion geeignet ist, wäre das super. Die darf auch mehr kosten als diese hier.
    Sind die Seiten beide gleich? Es ist ja schon "schlimm genug", dass die Bildseite Licht reflektiert, aber wenn das auf der Rückseite auch geschieht dann verliert man auf der Rückseite auch Licht durch Reflektion.
    Daher sollte die Leinwand von beiden Seiten gleich, aber von beiden Seiten nicht reflektierend sein.....

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