Seite 7 von 7 ErsteErste ... 4567
Ergebnis 61 bis 66 von 66
  1. #61
    Schwarzer DIY Gürtelträger Avatar von habi166
    Registriert seit
    21.07.2006
    Beiträge
    3.798
    Downloads
    0
    Uploads
    0

    Tach, besorg dir den Stereoscopic Player und einen Field Sequential Film. Den Stereoplayer kannst du dann auf gelb-blau umstellen. (Beim Stereoscopic Player zu finden unter „Darstellung -->Wiedergabemethoden -->Optimierte Anaglyphen, gelb/blau)
    Field Sequential Filme sind in:
    Linke und rechte Ansicht nebeneinander = sidebyside
    oder übereinander = over/under
    oder zeilenweise verschachtelt = Interlaced

    Die Filme Truth and Beauty und Mr. G sehen meiner Meinung nach besonders gut aus: http://www.heise.de/ct/artikel/3D-ne...en-301600.html Truth and Beauty wurde auch mit einer echten Stereokamera gedreht und nicht 2D->3D konvertiert.


    Übrigens das neue PC Spiel Avatar lässt sich ohne 3D Treiber direkt auf verschiedene 3D Techniken im Anzeigemenü umstellen. Mit dem Zalman echt schon ein Hingucker.

    Gruß Andreas

  2. #62
    Super-Moderator Avatar von romvor
    Registriert seit
    06.02.2007
    Beiträge
    2.527
    Downloads
    4
    Uploads
    0

    servus,

    Morgen, Mittwoch 07.07.10, kommt in Nano / 3sat "3D im Wohnzimmer"

    - Vorschau

    - und wer hier ins Fernsehen will.... schickt ein Bild





    3D fürs Pantoffelkino

    Anpassung von Kino ans Fernsehen ist aufwändig
    Zürcher Wissenschaftler haben eine Software entwickelt, 3D-Filme aus dem Kino auch für den heimischen Fernseher anzupassen.



    Sie sucht für den Zuschauer wichtige Informationen, die möglichst wenig verändert werden sollen, während das Programm bei anderen Bereichen die Abstände korrigiert, schildert Alexander Hornung von "Disney Research" in Zürich. Das Stereobild stimmt auf dem kleineren Fernsehschirm nicht mehr. "Wir sind das in der Realität nicht gewohnt, was zu Übelkeit oder schlechtem Befinden führen kann."

    3D-Fernsehen mit und ohne Brille gucken
    Wohl eher für kommerzielle Anwender oder für Forschung und Medizin interessant sind Bildschirme wie der 57-Zoll-Monitor von Tridelity, der 14.500 Euro kostet. Dafür braucht man auch keine extra Brille mehr, der Bildschirm sorgt selbst für das dreidimensionale Bild, er ist autostereoskopisch. Der Nachteil dieser autostereoskopischen Bildschirme ist oft, dass man nur aus einem bestimmten Blickwinkel ein optimales Bild hat. Dieses Problem löst zum Beispiel die Firma Seefront, die Techniken entwickelt, um Produkte 3D-fähig zu machen. Der Seefront-3D-Bildschirm hat eine eingebaute Kamera, die dem Benutzer folgt und das Bild dem Standort des Betrachters anpasst.

    Die für 3D bislang nötige Spezialbrille stört die Deutschen nicht, meint Jürgen Boyny von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). "Die Brillen werden immer leichter, immer angenehmer. Das wird kein großes Hindernis sein. Im Kino haben sich die Zuschauer daran gewöhnt.

    "Wir raten vom 3D-Fernsehen ab, wenn Sie müde sind oder Alkohol getrunken haben", warnt Samsung seine Kunden beim Gebrauch seiner 3D-Fernseher. Übelkeit, Kopfschmerzen, Muskelzucken und Schwindel drohen.

    >>> FILM <<<

    Organische Dimensionen
    Das Filmen in 3D ist aufwändig und teuer

    In drei Dimensionen "wirkt eine computeranimierte Szene organischer", sagt die Zürcher Forscherin Barbara Flückinger.

    Filme in allen drei Raumdimensionen aufzunehmen erfordert Handarbeit

    Vorder- und Hintergrund passen hier besser zusammen als beim Realfilm, weiß die Filmwissenschaftlerin von der Eidgenössisch-Technischen Hochschule (ETH). "Schauspieler sehen oft wie ausgeschnitten aus. Das Spezielle an 3D ist, dass der Zuschauer im dreidimensionalen Bild eher Objekte anschaut. Im zweidimensionalen, traditionellen Film schaut man eine Fläche an und orientiert sich in dieser Fläche nach Belieben." Das führe dazu, dass Filmemacher Objekte häufiger in der Bildmitte platzierten. "Es bedeutet auch, dass man weniger schneidet: Der Schnittrhythmus ist langsamer, weil der Zuschauer jedes Mal neu fokussieren muss, wenn ein Schnitt kommt."

    Das 3D-Fernsehen beruht auf der Technik der Stereoskopie. Dafür wird eine Szene mit zwei Kameras aufgenommen, die im mittleren Augenabstand voneinander montiert sind. Auf diese Weise entstehen zwei "Halbbilder", die jeweils nur für ein Auge gedacht sind. Im Realfilm justieren 3D-Spezialisten wie Alaric Hamacher die beiden Kameras von Hand - jede Filmminute kostet so bis zu 200.000 Franken. "Wenn ich 3D mit großer Tiefe haben möchte, muss ich einen etwas größeren Abstand zwischen den Kameras wählen, damit der Unterschied in der Perspektive deutlich wird", erläutert er.

    Wer will, kann inzwischen auch selbst schon 3D-Videos drehen. Der chinesische Hersteller "Jingling Industries" zeigte auf der Cebit 2010 das "Moboview", ein Set aus 3D-Kamera und kleinem 3D-Bildschirm zum Betrachten der Filme. "FujiFilm" präsentierte seine "Finepix Real 3D" für Fotos und Videos in 3D. Die Kamera nimmt mit zwei Objektiven gleichzeitig auf.
    >>> FILM <<<


    Walt Disney in Zürich: Techniken für Animationsfilme

    An der Eidgenössisch-Technischen Hochschule in Zürich hatte am 30. April 2010 das "Disney Research Zurich" (DRZ) eröffnet. Es ist das einzige Forschungslabor, das Walt Disney an einer europäischen Hochschule unterhält. "Es braucht sehr viel Mathematik und Informatik", sagt Markus Gross, ETH-Professor und Präsident des DRZ. "Aus diesem Grunde arbeiten wir sehr eng mit dem Departement Informatik zusammen. Die meisten unserer Wissenschaftler sind Informatiker." Es brauche eine fundierte Ausbildung, um die Vorgänge auch mathematisch zu verstehen.

    Gross war seit Oktober 2008 damit beschäftigt, die neue Forschungsgruppe zusammenzustellen und die Labors einzurichten. Das DRZ wird nicht nur für die Filmanimationsstudios von Walt Disney neue Videotechnologien entwickeln, sondern auch für die Bereiche Fernsehen, Computerspiele, Vergnügungsparks und Merchandisingartikel des 130.000 Mitarbeiter zählenden Konzerns.

    Schwerpunkt in Zürich: Gesichter animieren

    Einer der Schwerpunkte des DRZ ist die Modellierung menschlicher Gesichter, noch immer der "heilige Gral" der Filmanimation, so Gross. Dafür hat er mit seinen Kollegen einen Gesichtsscanner entwickelt. Mehrere Kameras nehmen bis zu 60 Mal pro Sekunde ein menschliches Gesicht aus unterschiedlichen Positionen auf und scannen es. Damit können die kleinsten mimischen Feinheiten des menschlichen Gesichts auf eine Computeranimation übertragen werden.

    "Wir sind trainiert, Gesichter zu lesen seit wir Kinder sind", sagt der Multimedia-Informatiker Thabo Beeler vom DRZ. "Wir sehen Gesichter tagtäglich. Die einzige Möglichkeit, Gesichter wirklich realistisch herüberzubringen ist, sie genauso darzustellen, wie wir sie sehen. Wir möchten unsere Scans so detailgetreu haben, wie es irgendwie möglich ist."

    Forschung am dreidimensionalen Film
    Auch am dreidimensionalen Film forschen die Wissenschaftler des DRZ. Sie wollen dafür neue Werkzeuge entwickeln, etwa die Technik des "Video Retargeting": Die Forscher haben Algorithmen entwickelt, mit denen einzelne Bildelemente einer Filmaufnahme oder Animation verändert werden können, ohne dabei das Gesamtbild zu verzerren. Auch dreidimensionale Bilder können DRZ-Forscher im Nachhinein bearbeiten und so Fehler bei 3D-Filmaufnahmen in Zukunft nachträglich ausmerzen. Ein zu großer Tiefenbereich etwa kann beim Zuschauer Kopfschmerzen verursachen.

    Für das DRZ arbeiten 20 Computerwissenschaftler und acht Doktoranden an 35 unterschiedlichen Forschungsprojekten. Bis 2011 sollen in Zürich 40 Forscher sowohl für Walt Disney als auch für die ETH arbeiten. Disney bezahlt die Löhne und die ETH stellt die Infrastruktur zur Verfügung. Patente für Neuentwicklungen werden gemeinsam angemeldet und Erlöse daraus geteilt. Dies ist die einzige Forschungskooperation dieser Art in Europa.

    >>> FILM <<<

    Gruß

    romvor
    Geändert von romvor (09.07.2010 um 16:50 Uhr)
    cover MusikVideo / cradle me down - ich glaub' es ist Frühling - music and lyrics by diZsa W - - canceled - sorry IZ

    mein Avatar - LED beleuchtete pneumatische Flügel

    Mietwerkstätten bzw. offene Werkstätten nachsehen - www.hei-muenchen.de

  3. #63
    Super-Moderator Avatar von romvor
    Registriert seit
    06.02.2007
    Beiträge
    2.527
    Downloads
    4
    Uploads
    0

    Anaglyph

    servus

    wer noch 'ne günstige 3D Brille braucht

    Wer weitere Brillen benötigt, dem verraten wir schon jetzt, dass die „Bild“-Zeitung am 28. August in 3D erscheint – natürlich mit passender Brille. Rund eine Million weitere stehen gratis zur Verfügung.
    Und Morgen, Sa. 28.Aug., ist auf arte 3D Tag

    Wussten Sie, dass der Großmeister des Psychothrillers auch in 3D gedreht hat? ARTE hat das Meisterwerk ausgegraben und zeigt am 28. August Alfred Hitchcocks „Bei Anruf Mord“ von 1954. Entstanden ist der Film in einer Zeit, als das Kino euphorisch mit 3D-Verfahren experimentierte – angesichts des aufkommenden Farbfernsehens galt es, den Zuschauerschwund aufzuhalten.
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	3333988,templateId=scaled,property=imageData,height=177,scale=proportional,v=2,width=312,CmPart=.jpg 
Hits:	143 
Größe:	10,3 KB 
ID:	97677 Originaltitel: Dial M for Murder

    Am 3D-Tag zeigt ARTE gleich noch einen Klassiker des Genres: Jack Arnolds Horrorfilm „Der Schrecken vom Amazonas“.


    Weil 3D ohne Brille nicht 3D wäre, gibt es die passenden Rot-Cyan-Brillen rechtzeitig in der September-Ausgabe des ARTE Magazins, die am 21. August am Kiosk erscheint

    Quelle:arte
    „Bei Anruf Mord“ ist der einzige Film von Alfred Hitchcock, der ursprünglich im stereoskopischen Polarisationsverfahren „Natural Vision 3D“ gedreht wurde. Um entsprechende räumliche Effekte umzusetzen, wurde die Kamera überwiegend tief positioniert und häufig wurden Objekte zwischen Kamera und Darsteller platziert. Alfred Hitchcock soll von der Technik wenig begeistert gewesen sein. Die Anwendung des Verfahrens geht auf die Produktionsfirma zurück, die den Regisseur dazu gedrängt haben soll. Als sich nach Fertigstellung des Films die 3D-Euphorie allmählich wieder legte, wurde der Film auch in einer 2D-Version vertrieben.

    In der ursprünglichen „Natural Vision 3D“-Fassung wurde der Film selten gezeigt, weil die Kinoprojektion im „Dual Strip“-Verfahren mit zwei Projektoren extrem aufwendig und kompliziert ist. In den 1980er Jahren wurde für die Kinoprojektion auch eine stereoskopische „Single Strip“-Fassung hergestellt, die mit speziellen Projektoren und Linsen auf einer metallisierten Leinwand funktioniert. Zudem existieren stereoskopische Fassungen, welche die farbanaglyphe Technik nutzen und durch 3D-Brillen mit farbigen Folien betrachtet werden können. Dieses einfachere Verfahren erlaubt recht problemlose Ausstrahlungen im Fernsehen. Um den Raumeffekt deutlich auszustellen, sind in derartigen Fassungen die ursprünglichen Farben des Films zugunsten der anaglyphen Farbtöne stark zurückgenommen.




    Test Filme






    Gruß

    romvor

    EDIT: kann anscheinend den vimeo Film nicht einbetten >> Film
    Geändert von romvor (20.02.2012 um 13:33 Uhr)
    cover MusikVideo / cradle me down - ich glaub' es ist Frühling - music and lyrics by diZsa W - - canceled - sorry IZ

    mein Avatar - LED beleuchtete pneumatische Flügel

    Mietwerkstätten bzw. offene Werkstätten nachsehen - www.hei-muenchen.de

  4. #64
    Super-Moderator Avatar von romvor
    Registriert seit
    06.02.2007
    Beiträge
    2.527
    Downloads
    4
    Uploads
    0

    servus,

    am Samstag imn cttv:

    >>> Film <<<

    Monster mitten im Wohnzimmer
    Hintergrund: 3D-Fernseher für zuhause

    Nach dem Run auf 3D-Filme in den Kinos wollen auch immer mehr Familien und Filmenthusiasten die dritte Dimension auch hautnah im eigenen Wohnzimmer erleben. Die Unterhaltungsindustrie hat diesen Trend endlich erkannt und reagiert nun entsprechenden Geräten und Angeboten.Doch was benötigen Sie eigentlich, um dreidimensionales Fernsehen erleben zu können?

    Der Fernsehempfang

    Die gute Nachricht vorweg: Wer schon HD-Fernsehen empfangen kann, der ist mit seinem Kabel-, Satelliten- oder Internet-Receiver auch schon für das 3D-Fernsehen gerüstet. Denn im Fernsehen wird das 3D-Signal zukünftig im sogenannten „Side-by-Side-Format“ ausgestrahlt. Hierbei werden die für einen dreidimensionalen Eindruck benötigten Bilder nebeneinander ausgestrahlt. Zwar sind diese zwei Bilder dann jeweils annähernd quadratisch, doch fällt das dem Betrachter nicht auf.

    Mit einem HD-fähigen Receiver und dem passenden 3D-Fernseher könnten Sie dann schon in 3D fernsehen.
    Sie „könnten“, denn derzeit fehlen noch die passenden 3D-Inhalte. Neben einer 3D-Testschleife im digitalen Pay-TV und vereinzelten Sportveranstaltungen gibt es nämlich gar nichts, was auch tatsächlich ausgestrahlt wird. Das liegt vor allem daran, dass die Produktion in 3D sehr aufwendig und teuer ist, da jedes Bild mit zwei Kameras erzeugt werden muss. Für normale Fernsehserien oder die Nachrichten ist das derzeit nicht vorgesehen.

    Mögliche technische Verfahren der Fernsehhersteller, um aus 2D-Inhalten 3D-Inhalte zu erzeugen funktionieren nach unseren Testerfahrungen nicht gut. Übelkeit und Unbehaglichkeit stellten sich bei unseren Testpersonen nach kurzer Zeit bei nach kurzer Zeit ein.

    Die 3D-Fernseher

    Alle bisher verfügbaren 3D-Fernseher kommen aus dem HighEnd-Bereich, preislich liegen sie daher auch zwischen 1500 und 6000 Euro. Die Preisunterschiede der Fernseher hängen vor allem von den Ausstattungsmerkmalen ab: Welche Hintergrundbeleuchtung wird verwendet, welche Bildschirmgröße hat der Fernseher oder welche Zusatzfunktionen bringt er mit.

    Wie bei Geräten aus dem Highend-Bereich zu erwarten, liefern alle Fernseher ordentliche 2D-Bilder.
    Und auch im 3D-Bereich geben sich nur die wenigsten Hersteller eine Blöße, die Ergebnisse waren bei allen getesteten Geräten ganz ordentlich.

    Zu dem Anschaffungspreis des Fernsehers müssen Sie allerdings auch die passenden Brillen mit einkalkulieren: Denn in aller Regel werden diese Brillen nicht mitgeliefert. Und für eine einzelne Brille müssen Sie noch 90 bis 120 Euro einplanen. Bei einer vierköpfigen Familie oder für Filmabende kann das schnell noch ein zusätzliches Loch in die Haushaltskasse reißen. Verlassen dürfen Sie sich zudem nicht darauf, dass die Brillen unterschiedlicher Hersteller auch mit den Fernsehern unterschiedlicher Hersteller zusammenarbeiten. Um ganz sicher zu gehen, braucht Sie zum Fernseher auch die genau dazu passenden Brillen. Erleichterung soll hierbei aber ab nächstem Jahr eine Universalbrille sorgen, die auch um die 100 Euro kosten wird, dann aber mit allen Fernsehern funktioniert.

    Dreidimensionale Filme auf flachen Scheiben

    Doch auch mit dem passenden Fernseher können Sie derzeit noch nicht viel anfangen: Gerade einmal fünf 3D-Filme gibt es derzeit auf Bluray zu kaufen. Und das – aufgrund von Exklusivverträgen – dann auch nur, wenn Sie den Fernseher eines bestimmten Herstellers kaufen und die (zum Fernseher passenden) Brillen eines anderen Herstellers. Gerade einmal drei Filme (eine Dokumentation, ein Action-Epos und ein Kinder-Animationsfilm) bleiben dann noch im freien Verkauf erhältlich. Für eine teure 3D-Ausstattung etwas mager.

    Ändern wird sich dieses magere Filmangebot aber wohl zum Weihnachtsgeschäft und spätestens mit Beginn des nächsten Jahres. Doch auch dann sind erst einmal nur die bekannten 3D-Kinofilme im Handel zu haben.

    Und der Bluray-Player?

    Abspielen müssen Sie 3D-Blurays ja nun auch. Und genau dort ist dann die nächste Anschaffung notwendig: Um mit Bluray-Playern 3D-Filme abspielen zu können, reicht kein einfaches Firmware-Update.
    Die derzeit verfügbaren 3D-Bluray-Player sind ab ca. 230 Euro im Handel zu erwerben und haben etwa den Funktionsumfang der bisherigen Bluray-Player die kein 3D abspielen konnten.

    Eine echte Alternative könnte für viele Anwender hier aber eine Playstation 3 sein. Die Playstation kann schon normale Blurays abspielen und nun mit einem Software-Update auch 3D-Blurays. Neben dem Spielen von 3D-Spielen können Sie zusätzlich noch auf das Internet zugreifen. Die Playstation ist dabei ungefähr so groß wie ein normaler Bluray-Player.

    Was tun?


    Dreidimensionales Heimkino ist faszinierend. Der Effekt funktioniert auch im Wohnzimmer erstaunlich gut. Allerdings halten wir die Investition in eine 3D-Anlage mit mindestens 2000 Euro doch sehr für hoch, das Angebot an interessanten Filmen dagegen hält sich zurzeit noch in engen Grenzen. Echte Kinofans sollten also bei der Neuanschaffung eines Fernsehers die 3D-Geräte durchaus in Erwägung ziehen, allen anderen empfehlen wir Geduld. Denn bis das klassische Fernsehen in 3D kommen wird, werden sicher noch viele Jahre ins Land gehen.
    quelle:C'tTV
    und im IFA 2010 spezial:
    u.a.
    Flach, effizient, dreidimensional
    Displays und Projektoren


    3D im Kino war gestern, heute holen sich die Zuschauer die Tiefenansichten ins Wohnzimmer. An den neuen TVs kann man soziale Kontakte pflegen, und sie belasten dank LED-Backlight die Stromrechnung nicht mehr über Gebühr. Noch größere Bilder erzielen 3D-Projektoren, Monitore unterliegen dagegen dem Schlankheitswahn.

    Marktbeobachter, selbsternannte Experten und echte Kenner sind sich sicher: 3D ist der Trend des aktuellen IFA-Jahres. Während Hersteller ihre Kundschaft im vergangenen Jahr noch mit einem 3D-Fernseher überraschen konnten, würde dieselbe diesmal wahrscheinlich stutzig werden, sollte in der Ausstellung der Stereoskopie-Bezug fehlen. Folgerichtig zeigen alle großen Anbieter 3D-fähige Geräte, wobei die Displays in der Mehrzahl mit der sogenannten Shutter-Technik arbeiten – man benötigt für den Tiefeneindruck eine schnell schaltende 3D-Brille, die jedem Auge nur den Blick auf die zugehörige Ansicht gewährt.

    Einige Hersteller bringen zudem Geräte mit Polarisationstechnik mit nach Berlin: Hauchdünne Polfilter-Folien unterteilen die Darstellung am Display zeilenweise in zwei Bereiche – für jedes Auge ein Teilbild. Auch hier benötigt man für die eindeutige Augen-Zuordnung 3D-Brillen, nur sind diese passiven Brillen deutlich billiger als aktive Shutterbrillen: Statt einhundert Euro werden lediglich einige hundert Cent fällig. Die Auflösung reduziert sich im 3D-Betrieb allerdings auf die Hälfte der Displayauflösung. Hyundai setzt ausschließlich auf die Polfilter-Technik und platziert seine 3D-Displays im professionellen Bereich zur Visualisierung in Entwicklungsabteilungen oder Vorführräumen. LG hat ebenfalls Polfilter-Displays im Programm, die derzeit beispielsweise in englischen Pubs für Sportevents genutzt werden.



    Philips bietet Sender und zwei Shutter-Brillen als optionales 3D-Kit an. Vergrößern Panasonic setzt für seine 3D-fähigen Plasmafernseher ausschließlich auf die Shutter-Technik, bei Sony wird man unter anderem drei brandneue LCD-Fernseher begutachten können, die im Zusammenspiel mit Shutter-Brillen Tiefe erzeugen. Damit schließt Sony in der Masse zu Samsung auf: Das koreanische Unternehmen wird sein immenses Angebot an 3D-Displays auf der IFA präsentieren. Toshiba will die für Europa konfektionierte Version seines Cell-TV in Berlin erstmals der Öffentlichkeit zeigen.

    3D-Wandlung

    Der Anfang des Jahres auf der CES vorgestellte und vielbeachtete Cell-Fernseher unterstützt ebenfalls Shutter-Technik und kann außer echtem 3D-Material auch herkömmliches Videomaterial, Fernsehsendungen und sogar normale Digitalfotos stereoskopisch wiedergeben. Die 2D-3D-Umwandlung will Toshiba mit der Rechenpower des Cell-Prozessors und eigens entwickelten Algorithmen „fast in Echtzeit“ bewältigen – die zweite Stereo-Ansicht muss zu jedem Bild hinzugerechnet werden, wobei die Anforderungen ähnlich gelagert sind wie bei der Zwischenbildberechnung für die 120-Hz-Technik. Auch die TVs von Sony und Samsung können herkömmliches Bildmaterial 3D-isieren. Die Qualität bleibt dabei meist deutlich hinter der von echtem 3D-Material zurück. Den Unterschied zwischen berechnetem und echtem 3D-Material können sich Interessierte auch an unserem Messestand in Halle 17 vor Augen führen.

    Sharp hatte den 3D-Zug fast schon verpasst – statt auf die Tiefendisplays setzte das japanische Unternehmen zunächst auf die vierte Farbe, nämlich Gelb. Nun wollte man nicht mehr über die Zeichen der Zeit hinwegsehen und hat den großen Quattron-TVs 3D beigebracht. Auch der taiwanische Displayfertiger TPV Technology will unter seiner Handelsmarke AOC in Berlin einen 3D-fähigen Fernseher präsentieren.

    Philips beackert das Thema 3D seit geraumer Zeit und zeigte auf der IFA schon vor Jahren stereoskopische Displays. Die asiatischen Mitbewerber haben das Unternehmen inzwischen eingeholt: Zwar sind etliche Philips-Fernseher seit dem Frühsommer 3D-fähig, es mangelt jedoch bis heute an Shuter-Brillen und externen Sendern zur 3D-Synchronisation. Zur IFA soll nun das 3D-Upgrade-Paket für die Fernseher der Serien 8000 und 9000 erhältlich sein.

    Das Ärgerliche an den aktuellen 3D-Geräten: Die Brillen der TV-Hersteller sind untereinander nicht kompatibel. Eine Samsung-Brille läuft also beispielsweise nicht mit Sony-Geräten – „bring your own glasses“ beim gemeinsamen 3D-Abend scheidet deshalb häufig aus. Die bislang hauptsächlich für Kinobrillen bekannte Firma Xpand will das Kompatibilitätsdilemma mit ihrer X103-Brille beenden. Sie soll mit allen aktuellen 3D-TVs mit Shutter-Technik kompatibel sein, bislang sind dies die Geräte von LG, Panasonic, Philips, Samsung und Sony. Wir konnten einen ersten Prototypen testen, und der funktionierte mit Sony-Fernsehern besser als die offizielle Sony-Brille. In Deutschland wird die X103 vermutlich in den etwa 50 Kinos erhältlich sein, die das Xpand-System einsetzen, denn auch hier lässt sie sich nutzen. Die Universalbrille wird mit etwa 100 Euro so viel kosten wie andere Shutter-Brillen.
    quelle: c't newsticker


    Räumlich und richtig groß

    Wesentlich größer wird das Bild mit Heimkino-Bildwerfern. In puncto 3D-Projektoren sieht es allerdings noch immer mau aus – dabei wirken die räumlichen Bilder erst in richtig groß am besten. Die LCD-Platzhirsche Epson und Panasonic werden dieses Jahr keine 3D-Projektoren zeigen. Von Panasonic gibt es nicht einmal ein neues Projektoren-Modell – der PT-AE4000 aus dem Vorjahr wird noch eine weitere Saison ins Rennen geschickt. Bei Epson sind zwar neue High-End-Geräte angekündigt, aber eben ohne 3D.

    Etwas besser ist die Lage bei den hochauflösenden 3D-Projektoren mit LCoS-Technik, doch diese werden sich wohl in Preisgefilden jenseits der 5000 Euro bewegen. LG hatte bereits auf der CES einen über 10.000 Euro teuren 3D-fähigen LCoS-Beamer vorgestellt, man munkelt, JVC könnte auf der IFA nachziehen.



    Nur 250 Gramm wiegt der LED-Minibeamer PK301 von Optoma. Hängt er am Netz, schafft er 50 Lumen, im Akkubetrieb sind es noch 20. Vergrößern Die DLP-Fraktion, auf der die meisten Hoffnungen ruhten, enttäuscht: Texas Instruments liefert trotz Nachfrage der Beamer-Hersteller keinen 3D-tauglichen Spiegelchip mit 1080p-Auflösung. Ob technische oder betriebswirtschaftliche Gründe dahinterstecken, ist unklar. Die Texaner, die auch mit Abstand die meisten Panels für Digitalkino-Projektoren herstellen, wurden vom 3D-Boom im Kino überrannt. Möglicherweise hat TI deshalb die Priorität auf die ungleich lukrativeren Profichips gelegt und die Heimkino-Gemeinde erst mal im Regen stehen lassen. Allerdings: 3D-Chips für preisgünstige Projektoren mit niedrigeren Auflösungen liefert das Unternehmen fleißig aus.

    Sowohl Optoma als auch LG nutzen solche DLP-Chips für neue 3D-Projektoren. Optoma zeigt eine 3D-fähige Version des 720p-Beamers HD67, der nun ein „N“ im Namen trägt. Er ist genau wie Acers älterer H5360 kompatibel mit Nvidias 3D-Vision-Shutter-Brille. Beide Beamer unterstützen aber nicht den aktuellen HDMI-1.4-Standard und können deshalb keine 3D-Sequenzen von 3D-Blu-ray-Player und Spielkonsolen entgegennehmen. Wer mit ihnen 3D-Kinofilme projizieren will, benötigt einen Windows-PC mit Blu-ray-Laufwerk, eine Nvidia-Brille und eine 3D-kompatible Abspielsoftware wie Cyberlinks PowerDVD Mark II Ultra 3D. LGs neuer DLP-3D-Projektor BX327 soll für unter 1000 Euro über den Ladentisch gehen, dafür aber nur XGA-Auflösung mit 1024 × 768 Pixeln liefern. Welche 3D-Systeme er unterstützt, ist noch unklar.

    Auf das steigende Interesse der Kundschaft an klitzekleinen Beamerchen reagiert Optoma mit seinem nur 250 Gramm leichten Winzling PK301. Im Neuen ist ein Medienplayer eingebaut, der Multimedia-Dateien von SD-Karte abspielt; optional sind Verbindungskabel für Apple- und Nokia-Mobilgeräte erhältlich. Während die alten Pico-Geräte nur einen Lichtstrom von 10 Lumen erreichten, soll der PK301 stolze 50 Lumen schaffen – allerdings nur am Netzteil; mit dem mitgelieferten Akku reduziert sich seine Helligkeit auf 20 Lumen. Mit einem optionalen Akkupack soll der Beamer zwei Stunden lang 50 Lumen projizieren können und bei dunkleren 20 Lumen fünf Stunden durchhalten. Der Minibeamer kostet 400 Euro, das Akkupack 80 Euro.
    Quelle
    Gruß

    romvor
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	3D_Upgrade_Kit_PTA02_jgo_PR-500.jpg-1b0169785efdcf00.jpeg 
Hits:	962 
Größe:	13,3 KB 
ID:	64355   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	optoma_pk301_front_jgo_PR-500.jpg-8dd1c7a9d7b7fe99.jpeg 
Hits:	969 
Größe:	21,1 KB 
ID:	64356  
    Geändert von romvor (02.09.2010 um 12:28 Uhr)
    cover MusikVideo / cradle me down - ich glaub' es ist Frühling - music and lyrics by diZsa W - - canceled - sorry IZ

    mein Avatar - LED beleuchtete pneumatische Flügel

    Mietwerkstätten bzw. offene Werkstätten nachsehen - www.hei-muenchen.de

  5. #65
    Super-Moderator Avatar von romvor
    Registriert seit
    06.02.2007
    Beiträge
    2.527
    Downloads
    4
    Uploads
    0

    Willkommen in der dritten Dimension!

    Gestern war wieder 3D Tag auf arte, nur diesesmal nicht in SD & Anaglyph, sondern in HD & side by side. Den Autakt gab die Reihe "X:enius" mit allgemeinen Einführungen. Alle sechs 3D-Filme werden in den nächsten Tagen auf arte wiederholt!!

    - X:enius
    X:enius eröffnet das Sonderprogramm und erklärt alle Geheimnisse dieser Technologie, sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus kultureller Sicht her. Tatsächlich gibt es 3D-Kinos schon sehr viel länger als die Megaproduktion „Avatar“.

    Zur Vorbereitung dieser Sendung haben wir nicht nur für Berlinale-Filme Schlange gestanden. Einige Wochen zuvor spielten wir Mäuschen hinter den Kulissen einer 3D-Produktion: ein Experiment des 3D Innovation Center Berlin, unter der Schirmherrschaft des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts. Forscher dieser Einrichtung haben z. B. auch den Algorithmus für die Kompression von MP3 entwickelt.

    Bei den Dreharbeiten für die Sendung wurden mehrere 3D-Kameras in Echtbedingungen getestet, um ihre Effizienz und Besonderheiten zu testen. Ein 3D-Dreh ist übrigens viel komplizierter, als man denkt.
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	arte 3D Tag Tanz  3D Kamera Dolly.jpg 
Hits:	172 
Größe:	90,2 KB 
ID:	97673 Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	arte 3D Tag.jpg 
Hits:	147 
Größe:	100,9 KB 
ID:	97672

    - Marina and the Diamonds in concert
    - Slava's Snowshow
    - Lord of the Dance
    - Little Monsters
    - Frankreichs schönste Küsten - Von Ile de Noirmoutier nach Talmont-sur-Gironde
    - Tanzfilm „Flamenco Hoy“ von Carlos Saura.


    - Die 3D-Technik


    EDIT:

    - c't 3D-Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz

    - c't 3D-Filme selbstgemacht: Kameraaufbau und Bearbeitung

    - c't 02/2012 S. 80ff: Heimkino optimal: Audio- und Videoformate, Fragen und Antworten zu Surround Sound, 3D-Technik, Blu-rays, Brillen, 3D FAQ


    .


    .
    Geändert von romvor (22.02.2012 um 09:50 Uhr)
    cover MusikVideo / cradle me down - ich glaub' es ist Frühling - music and lyrics by diZsa W - - canceled - sorry IZ

    mein Avatar - LED beleuchtete pneumatische Flügel

    Mietwerkstätten bzw. offene Werkstätten nachsehen - www.hei-muenchen.de

  6. #66
    Super-Moderator Avatar von romvor
    Registriert seit
    06.02.2007
    Beiträge
    2.527
    Downloads
    4
    Uploads
    0

    freier Astra 3D Kanal

    Servus, seit einiger Zeit läuft ein 3D Demokanal "Inhaltlich gibt es ein monatlich aktualisierte Wiederholungsschleife zu sehen, welche Sportarten vor außergewöhnlichen Landschaften und Kulissen zeigt." Interessanter finde ich, dass kurze 3D Filmtrailer gezeigt werden.
    Gesendet wird in HD und Side-by-Side (SBS 3D).

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Astra-3d-demo.jpg 
Hits:	174 
Größe:	31,5 KB 
ID:	98220

    - digitales 3D Fernsehen
    - Digital Fernsehen: Neuer 3D-Demokanal über Astra 19,2 Grad Ost empfangbar
    - ASTRA 3D - TV
    cover MusikVideo / cradle me down - ich glaub' es ist Frühling - music and lyrics by diZsa W - - canceled - sorry IZ

    mein Avatar - LED beleuchtete pneumatische Flügel

    Mietwerkstätten bzw. offene Werkstätten nachsehen - www.hei-muenchen.de

Seite 7 von 7 ErsteErste ... 4567

Ähnliche Themen

  1. Zukunft
    Von Qunatz im Forum Egal was :-)
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 18.01.2009, 14:48
  2. Datenträger der Zukunft
    Von the choosen one im Forum World und Hightech News
    Antworten: 36
    Letzter Beitrag: 16.03.2008, 19:56
  3. Led hat Zukunft
    Von Norbi im Forum Licht
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 23.01.2005, 23:55
  4. Zukunft der LCD`s
    Von Freak im Forum Beamer - Allgemein
    Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 09.05.2004, 17:01
  5. Unsere (DIY-) Zukunft???
    Von schluderia im Forum Egal was :-)
    Antworten: 44
    Letzter Beitrag: 29.03.2004, 17:55

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •