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  1. #1

    Astigmagetismus

    Dies ist eine Auskopplung aus meinem ECP4100 Blog. Das Grundprinzip kann aber auf alle CRT´s angewendet werden. Auf die Zahnrad Astigringe die gerne in Sony´s und Barcos verbaut sind gehe ich unten noch ein.

    Einstellen der Astigmagnete
    Die Astigmagnete sind Drehscheiben die um den Röhrenhals liegen. Sie beeinflussen den Elektrodenstrahl. Die richtige Einstellung ist wichtig damit ein dargestellter Punkt auch ein kleiner runder Punkt und kein Kometenschweif ist. Ein schlecht eingestellter Astig hat eine schlechte Bildschärfe zur Folge.

    Es gibt jeweils 2 par Drehscheiben. Den 2pol und den 4pol Astig. Der 4pol ist für die Form und der 2pol für die Zentrierung zuständig...dazu aber erst später mehr.

    Wir schauen uns erst einmal das hier an:
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  2. #2

    AW: Astigmagetismus

    Wir sehen links im Bild die Focus Regler für die die 3 Röhren und direkt daneben der jeweilige Schalter um die Röhre an und aus zu schalten. Wir legen uns erst mal das Dotgitter Testbild an indem wir die "#" Taste auf der Fernbedienung drücken. Wir fangen mit dem Astig von Grün an und schalten die beiden anderen Röhren aus. Nun sollte auf der Leinwand ein Grünes Dotgitter Bild zu sehen sein. Gut. Den Kontrast stellen wir per Fernbedienung auf 10 und die Helligkeit auf 5. Man sollte sich im klaren sein das man nicht 30min das Dorgitter Bild auf vollem Kontrast laufen lassen sollte um Einbrände zu vermeiden. Weniger Zeit sollte aber ausreichend sein.

    Der Raum sollte bzw muß dunkel sein um grade bei blau überhaupt das ganze richtig zu erkennen.

    OK. Auf dem Focus Board drehen wir den Focus Poti für grün mal hin und her. Was man nun auf der Leinwnad sieht ist das unscharf werden des Testbildes. In der einen Richtung werden die Punkte des Testbildes zu Donut förmigen Kreisen mit einem hellen Aussenbereich und einem dunklen Innenbereich. Der Zustand des Focus nennt man unterfocussiert. Die Form sollte möglichst Kreisrund sein und keine Ellipse. Die Form wird mit dem 4pol. Astig eingestellt.

    Hier mal ein Bild wie er richtig eingestellt aussieht:
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  3. #3

    AW: Astigmagetismus

    Wie wir sehen ist der Dot schön Kreisrund. Ist er es nicht muß er eingestellt werden. Dazu gleich.

    Wir kontrollieren erst noch ob der 2pol Astig stimmt oder verstellt ist indem wir den Poti in die andere Richtung drehen(überfocussieren), allerdings nicht so viel wie beim unterfocussieren. Das Bild wird wieder unscharf aber der Punkt des Dotgitter Bildes wird nun kein Donut sondern ein Punkt mit einer gleichmäßig auslaufenden Aura. Der Punkt sollte in der Mitte der Aura sein. Ist er versetzt und sieht eher wie ein Komet aus stimmt der 2pol Astig nicht und mus justiert werden.

    Man kann als Tip auch ganz gut feststellen ob der 2pol. Astig stimmt indem man den Focus Poti immer über- und unterfocussiert. Das Gitter sollte in alle Richtungen gleichmäßig aufbloomen und nicht wandern.

    Hier mal ein Bild des Punktes und der Aura auch Core und Flare genannt:
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  4. #4

    AW: Astigmagetismus

    Hier auch noch mal eine Grafik wie es flasch und richtig aussehen kann:
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  5. #5

    AW: Astigmagetismus

    OK. Nehmen wir uns noch mal das erste Bild ganz oben.....

    Ich habe dort mal eingezeichnet wie meine Astigringe momentan positioniert sind. Man sollte die Ringe immer als Set zusammen bewegen. Zum einen kann man das Set zusammen um den Röhrenhals drehen, zum anderen kann man das Set wie eine Schere auseinander bewegen. Wie man sieht haben die Astig Ringe solche Nasen die am Ende abgebogen sind. Dabei ist es Egal in welche Richtung diese Biegung zeigen. Wichtig ist die Nase selber...sprich wie weit sich die Schere öffnet. Minimum ist halt wenn sie übereinander liegen. Das Drehen der gesammten Einheit um den Röhrenhals bewirkt eine Axiale und das auseinanderziehen der "Schere" eine Diagonale Bewegung. Ich habe festgestellt das man wenn der Astig stimmt man ungefähr 90Grad zwischen 2pol Mitte und 4pol Mitte hat. Im Bild mal blau gekennzeichnet.

    Von der Reihenfolge stelle ich den 4pol...also die Form zuerst ein. Danach die Zentrierung mit dem 2pol. Anschließend kontrollier ich immer nochmal beide da diese sich gerne gegenseitig beeinflussen. Passt alles sollte sich beim über- und unterfocussieren das Gitterbild nicht bewegen und gleichmäßg aufbloomen.

    Aus Sicherheit berühre ich NIE die Astig Magnete mit der Hand. Auch wenn diese nicht leitend sind ist die Gefahr einen Elektrischen Schlag in der Region zu bekommen einfach zu hoch. Ich benutze zum einstellen immer 2 kleine Eddings. Mit der Kappenseite kann man wunderbar drücken und ziehen.

    Ist der Astig nun eingestellt stellen wir den Focus so gut wie möglich ein. Ein anschließende Überprüfung der Objektive kann auch nicht schaden. Das ganze machen wir dann für jede farbe einzeln.
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  6. #6

    AW: Astigmagetismus

    Dann gibt es noch die Variante mit den Zahnradscheiben.
    Aus dem Bild sehen wir einen 1252 der diese Astigringe verbaut hat. Der mittlere der 3 Ringe ist unbeweglich. Im Grunde bewirkt das drehen am dem Drehnippel genau das gleiche wie mit den anderen Vatianten nur das hier die Astigmagnetscheiben über Zahräder gedreht werden. Eine Scheibe dreht sich links die andere rechts rumm. Also das was ich oben beim ECP beschrieben habe mit den Nasen an den Astigmagnetscheiben die sich wie eine Schere öffnen passiert hier halt über Zahnräder.
    Dazu kann man halt die gesammte Einheit um den Röhrenhals drehen wie bei allen anderen Varianten auch.

    Was mir jetzt schon mehrmals aufgefallen ist das das über- und unterfocussieren nicht so gut oder so weit geht wie Beispielsweise beim ECP was es auf jeden Fall nötig macht immer wieder direkt an der Leinwand zu kontrollieren.
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