Hi.
Ich bin mir mal wieder den Kopf am zerbrechen was die Verbesserung meines CRT Bildes angeht.
Seit neustem ist auf Curtpalme ein Manuskript von Wes Hill aufgetaucht welches sich in Bereichen um das Auflösungsvermögen und der Bildwiederholfrequenz bei CRT Projektoren auseinandersetzen. Sehrsehr Interessanter Stoff.

Ich fasse mal meine Gedanken zu den Infos von Wes Hill dazu:
Auflösungsvermögen:
OK...ich hole mal ein wenig weiter aus und nehme mir mal die Röhrenoberfläche. Zum einen sollte man IMMER auf die größt mögliche Fläche einstellen und das Bild am idealsten 1cm vom Röhrenrand fahren. Steht der Projektor an einer Stelle wird das Bild auf der Röhre und auf der Leinwand größer. Theoretisch sollte zwischen einer kleinen und einer großen Phoshorschichtnutzung keinerlei Helligkeitsunterschied Auf der Leinwand sein. Das Bild sollte einfach größer werden. Die Helligkeit bleibt. Also nich so wie bei Digitalen Projektoren wo das gesammte Licht mit den Objektiven kleinergebündelt wird. Lasst euch das mal durch den Kopf gehen.
Was nun dagegen spricht wenig Phospor zu nutzen sind mehrere Sachen:
Zum einen nehmen wir mal die Auflösung die theoretisch mit einer Röhre möglich ist. Eine Röhre funktioniert ja nach dem Zeilensprungverfahren. Eine einzelne Zeile kann nur so schmal sein wie es möglich ist einen einzelnen Punkt zu focussieren (Einstellbar über E-Focus und Astig). Die Anzahl der möglichen Zeilen ist also der Durchmesser eines einzelnen Punktes x die Höhe der Röhrenfläche. So hätten wir ein Bild in dem keine Scanlines (Zeilen) überlappen. Wes Hill hatte bei einem 4:3 formatigen Bild mal 600-666 Zeilen als bestes angegeben. Nutze ich mehr Zeilen wie z.B 720 oder 1080 (Vollbild...kein Interlaced!) überlappen die Zeilen Teils und das Bild wird immer weicher je mehr Zeilen ich nutze. Auch mus man bei 16:9 Formaten nochmal 25% der Zeilen abziehen. Rein Pysikalisch ist es also klar vom Vorteil wenn ich viel der Phosphorschicht nutze. Ich vermute auch das die schnellere Abnutzung bei kleiner Phoshornutzung durch das mehr überlappen von Zeilen kommt. Der Elektrodenstrahl der das Bild aufbaut trifft durch das überlappen der Zeilen also öfters auf die selbe Stelle.


Bildwiederholfrequenz:
In der Regel hat das von uns gesehene Pal Videomaterial eine native Bildwiederholrate von 25 Bilder pro Sek. Das Ameriknische NTSC 24 (23,997) Bilder Pro Sek. Es macht also Sinn als Bildwiederholungsrate 25Hz bzw einen multiplikator von diesem wie 50Hz oder 75Hz zu wählen und nicht die Werte von 60, 72 oder 85Hz.
Laut Wes Hillsollen wohl 48Hz am besten sein(bei NTSC!!!). Ein normaler CRT-Monitor würde die niedrige Herzzahl mit Flackern bestrafen. Ein CRT Projektor allerdings nicht weil der nicht so extrem schnell beim umschalten von hell nach dunkel ist.
Vorteil einer niedrigen Bildwiederholfrequenz ist eine niedrigere Videobandbreite die dem Projektor zugeführt/gemutet wird. Die Elektronik wird dadurch um etwa ein Drittel entlastet. Das Ergebnis dürfte sich auch in der Betriebstemperatur bemerkbar machen. Bauteilschonung, ein stabieleres besseres Bild sind die positiven Folgen. Laut Berichten sollen auch Temperaturdrifts und das Flackern von Rot verschwinden.Wes Hill ist von 48Hz (NTSC) überzeugt. Er habe vorher noch nie ein derart 3Dimensionales Bild gehabt.der Unterschied wäre drastisch.
Ich werds demnächst antesten.

Stay tuned ....Vermin