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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Entargers 300W LED Beamer



entarger
20.10.2013, 20:16
Nachdem einige von Euch das Ende meines ersten 50W LED Beamers miterlebt haben, kommt nun mein zweiter Beamer. Das Tagebuch werde ich so aufbauen, dass im ersten Post die verbauten Komponenten und der aktuelle Status steht. Ich habe beim Durchlesen einiger anderer Tagebücher einen solchen Post vermisst und halte ihn für praktisch.
Zusätzlich möchte ich im ersten Post den aktuellen Status reinschreiben.

Meine (geplanten) Komponenten:

Display: 12,1" LTD121EXPK von Toshiba, Auflösung: 1280x800 (Quelle: Sammelbestellung hier im Forum vor 5 Jahren)
Lichtquelle: 344x 1W LEDs, weiß, 120° Abstrahlwinkel, 6000-6500K Farbtemperatur (Quelle: ebay (http://www.ebay.de/itm/380628916324?ru=http%3A%2F%2Fdsa.ebay.de%2Fsch%2Fi .html%3F_sacat%3D0%26_from%3DR40%26_nkw%3D38062891 6324%26_rdc%3D1))
Optik: 59x 7er, 12° (+-6°) hexagonale Optik POL 122 von Polymer Optics (Quelle: direkt beim Hersteller Polymer Optics (http://www.polymer-optics.co.uk/122%20-%206%20Degree%207%20Cell%20Optic%28Luxeon%29.pdf))
Konstantstromquellen: 17x 300mA, für 18-25 1W LEDs, betrieben mit 230V Netzspannung (Quelle: dealextreme (http://dx.com/p/18-25-1w-wide-voltage-power-driver-for-led-light-bulb-blue-ac-100-265v-199623))
Kühllösung: Wasserkühlung
Lüfter für den Kühlkörper: 2x leise 120mm, 400-1500 U/min Lüfter von Noiseblocker (Quelle: http://www.pcsilent.de/ (http://www.pcsilent.de/de-pd-nbb12-ps-Noiseblocker-eLoop-Luefter-B12-PS-Luefter-mit-bionischem-Bionic-Loop-Rotor-1337.html))
Objektiv: Hektor 1:2.8/250mm von Leitz Wetzlar, Durchmesser: 8cm (Quelle: ebay, von privat gekauft)


Aktueller Status: Projekt wird auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Der Rest ist Kleinkram, der sich nicht lohnt ausführlich aufzulisten. Ich kann die Liste aber gern ergänzen, falls es jemand wünscht.

entarger
20.10.2013, 20:39
Das gesamte Projekt wird recht kostenintensiv. Ich werde die Kosten auf mehrere Monate verteilen müssen, wodurch ich viel Zeit für das Bauen gewinne.
Ende des Monats kommt ein neues Luxmeter und ev. eine 1er Optik für das Ausmessen der LEDs in einer Lichtbox. Bei der 1er Optik bin ich mir noch nicht sicher, ob ich diese verwende. Eventuell ist ohne die Optik die Lichtbox etwas unempfindlicher gegenüber der exakten Positionierung der LEDs, also ich kann einfacher eine Messung reproduzieren.

Ich plane diesmal alles in einem 3D Programm zu zeichnen, bevor ich anfange mit dem Bauen. Ich schwanke noch zwischen AutoCAD Inventor und SolidWorks. Ich würde SolidWorks nehmen, aus dem Bauch heraus. Ich habe auch von dem AddIn APEX für SolidWorks gelesen, welches die Simulation eines Strahlenganges ermöglichen soll.
Kennt sich jemand da besser aus?

Im Moment weis ich auch noch nicht, ob der Kühlkörper reicht. Rein rechnerisch müsste es passen. Ich plane mit einer Heizplatte die Wärmeentwicklung vorher zu testen. Bei 300W und mit beiden Lüftern soll der nicht wärmer als 40°C werden.

Das dritte Problem sind die 17 KSQs. Wenn ich die alle gleichzeitig einschalte, kommt vermutlich die Sicherung geflogen. Die Idee ist mit Opto-Triacs zu arbeiten, welche vlt von einem PIC angesprochen werden. Der PIC könnte auch einen Servo zur Keystone-Korrektur ansprechen. Naja, dieses Problem liegt noch in weiter ferne.

polarie
22.10.2013, 14:41
abonnier ......

hmm endlich wieder DIY Baukunst in reinform ...

i frai mi :-)

entarger
23.10.2013, 13:25
@polarie: Schön, das Du dabei bist!

Ich freu mich auch schon riesig. Vorallem auf die Lüfter. Die sollen magnetisch gelagert und geräuschoptimiert sein. Auch bin ich auf den Kühlkörper gespannt, ob er die Wärme wirklich zuverlässig abführen kann.

Die LEDs sind bereits da. Obwohl sie "nur" 80-110 Lumen besitzen sollen, kann man noch nichteinmal seitlich auf die LED schauen. Und sie werden schnell warm.
Das Ausmessen der LEDs geht etwa Ende des Monats los.

Mitlerweile spiele ich mit dem Gedanken, die Kühlung und das Starten des LED-Panels über zwei autonome Steuerschaltungen, statt über einen PIC, zu realisieren. Die Lüfter könnten dann temperaturgeregelt laufen und die KSQs werde ich vermutlich alle zusammen über einen NTC-Widerstand betreiben.

Es wäre auch möglich so eine Keystone-Korrektur über einen Rahmen zu realisieren, welcher leicht beweglich ist und auf der Unterseite ein Gewicht besitzt. So stellt sich die Keystone-Korrektur automatisch richtig ein. Hat das schonmal jemand versucht bzw. erfolgreich geschafft?

Hellhamster
23.10.2013, 14:09
Wie willst Du die vielen kleinen Lichtquellen bündeln? Mit der Optik bekommst Du jede einzelnde LED zwar in nen netten Streuwinkel gezwängt, aber es sind doch weiterhin über 400 einzelnde Punkte? Wird das bei der schieren Menge einfach keine Hotspots geben oder willst Du das ganze irgendwie noch homogenisieren?

Meine Lampe von meinem Digitalo gibt langsam den Geist auf und ich hadere zwischen nem Lampenmod und LED-Mod. 10W 1000 lumen sind noch nicht wikrlich genug für ein großes Bild, aber 7x10W mit so einer Optik würde rechnerisch genug Lumen ergeben.

entarger
23.10.2013, 15:01
@Hellhamster: Die Erfahrung mit meinem LED-Beamer hat gezeigt, dass die einzelnen Lichtpunkte ansich kein Problem darstellen. Die Fresnellinse zwischen Display und Objektiv konnte die gesamte Lichtmenge, welche aus dem Display kam, problemlos zum Objektiv hin bündeln. Es ging also kein Licht am Objektiv vorbei.
Das Problem ist nur, dass das Licht der LEDs möglichst parallel auf das Display auftreffen muss (hängt mit dem Display zusammen). Hierfür sind die Optiken.
PC-Spezi hat für seinen KB-Beamer-LED-MOD verschiedene Optiken ausprobiert und je kleiner der Winkel, umso heller die Projektion.

Ich gehe davon aus, dass die überwiegende Menge an Lichtstrahlen gegenüber Lot höchstens 6° Abweichung hat, also fast perfekt parallel. Bei den restlichen Lichtstrahlen hoffe ich, dass die nicht störend und / oder vom Display mit genutzt werden können.

Zusätzlich homogenisieren sich die Lichtkegel mit zunehmender Entfernung zum Display. Das hatte ich bereits in einer Testreihe bei meinem alten LED-Beamer feststellen können.

Das größte Problem sehe ich in der Hitzeentwicklung. Ich gehe schon auf 300mA runter, aber der Kühlkörper muss 300W runter auf 40°C kühlen, zur Not mit Lüftern. Zudem muss der Kühlkörper das gleichmäßig schaffen, um die Betriebstemperatur aller LEDs auf höchstens 50°C zu halten.

Volker88
23.10.2013, 18:13
Hallo,

ich bin zwar einer derer die so etwas nie zustande bringen würden und muss wohl wie viele andere damit leben, finde es aber bewundernswert wenn Leute durch ihr Wissen und Können so ein Projekt realisieren und dann einfach so allen Interessierten in vollem Umfang einfach aus freude an der Sache mitteilen.

Ich wünsche viel Spass (in guten wie schlechten Zeiten) mit dem Projekt und werde mit sicherheit des öffteren hier reinschauen.

Gruss
Volker88

Ps:

"Mit Kummer kann man allein fertig werden, aber um sich aus vollem Herzen freuen zu können, muss man die Freude teilen".

Mark Twain

entarger
23.10.2013, 22:39
@Volker88: Ich bin gern hier im Forum unterwegs, es macht Spaß hier. Es ist schwer da draussen jemanden zu finden, mit dem man sich über DIY-Projekte unterhalten kann, geschweige denn einen, der selber bastelt.

Ich freue mich so viele Interessenten für mein Projekt zu haben. Wenn ihr Fragen, Ideen oder Vorschläge habt, immer her damit.

Meister Joda
23.10.2013, 23:30
@Volker88: Ich bin gern hier im Forum unterwegs, es macht Spaß hier. Es ist schwer da draussen jemanden zu finden, mit dem man sich über DIY-Projekte unterhalten kann, geschweige denn einen, der selber bastelt.

Dem kann ich nur zustimmen.
Da wir heute in einer schnelllebigen Konsum / Wegwerfgesellschaft leben wird das noch extrem verschärft...

Grüße

PC-Spezi
25.10.2013, 15:08
Dem kann ich nur zustimmen.
Da wir heute in einer schnelllebigen Konsum / Wegwerfgesellschaft leben wird das noch extrem verschärft...

Grüße

Wahrscheinlich ist auch der extrem starke Preisverfall (XGA Beamer jetzt fuer 249 Euro) schuld daran, dass die Aktivitaeten im Forum etwas nachgelassen haben, da sich das Beamermodden frueher einfach viel mehr finanziell rentiert hat, heutezutage ist selberbauen schon fast teurer.. Aber meistens geht es einem ja auch um den Spass beim bauen, nicht darum, weil man einfach einen Beamer braucht.
Naja, zum Thema zurueck...

@Entarger
ich finde das eine klasse Idee und bin mal auf die Resultate gespannt. Find ich super dass es viele so Menschen wie dich gibt, die auch etwas tiefer in die Tasche greifen und als Pionier arbeiten, sodass andere hiervon profitieren und sich das ganze mit den LEDs somit immer weiterentwickelt. Ich werde deinen Thread verfolgen! :weih:

entarger
25.10.2013, 23:15
Danke, danke!

Ich würd' am liebsten sofort weitermachen, aber mein Luxmeter hat sich in Luft ausgelöst. Zudem überlege ich, meine Testbox mit einer 1er Optik auszustatten, da ich ja eine Gleichmäßigkeit des fokussierten Lichts möchte.
Luxmeter und 1er Optik bestelle ich in einer Woche. Dann kommen die ersten Ergebnisse.

polarie
25.10.2013, 23:44
salü am abend ... hmmm luxmeter hab ich auch noch irgendwo liegen ...
ein oder zweimal benutzt...
oder hattest du ein bestimmtes im sinn?

EDIT sagt:

gesucht & gefunden
PeakTech - getestet und voll i.O.

der hier nur in komplett schwarz mit passender tasche.

http://www.reichelt.de/?ARTICLE=36421&PROVID=2257&wt_mc=amc136152448016369&ref=adwords_pla&&gclid=CPGsgobusroCFU6N3god2l0ACg

haben wollen?

reichelt nimmt ink. versand knapp unter 30 -
ich würds dir für 15 ink. versand zuschicken...

entarger
26.10.2013, 00:32
Ich hätte irgendeins für 20€ von ebay erworben. Da komme ich gern auf Dein Angebot zu. Alles weiter per PN.

the_maniac
29.10.2013, 12:51
das gleiche das du hier geplant hast hab ich auch schon seit ich meinen Beamer bastelte im Hinterkopf. Ich dachte ich würde das nichtmehr umsetzen aber seitdem die China LED's dermaßen billig sind wärs schon einen Versuch wert. Aber der richtige Durchbruch sind ja die eDP Displays. Mal schaun obs da mit 8" auch schon welche gibt.

Das Problem für mich sind die Optiken die polymer optics sind mir zu teuer (kostet doch ~10€/Stk oder ?)

Aja und pass auf bei den KSQ ich hab da so China Zeugs gekauft für einen 25Stück 1W Ledschlange und das Ding vebrät genau doppelt so viel an der Steckdose also 50% Verlust. Alles andere als Energieeffizient. Würd da mal 1 Stück vorher testen.

entarger
29.10.2013, 15:22
Wegen den Otiken habe beim Hersteller angefragt. Wenn ich 60 Stück ordern würde, würden die pro Optik 4,75£, also umgerechnet etwa 5,62€ verlangen.
Nächstes Jahr, vermutlich gegen April, werde ich die Optiken ordern können.
Das sind ja auch einmalige Kosten.

LEDs + Kühlkörper kosten etwa 80€. Das sind die beiden einzigen Sachen, die getauscht werden müssen, falls die LED mal nicht mehr die gewünschte Leistung bringen.
Ich überlege die LEDs auf eine Kupferplatte zu kleben, welche dann mit dem Kühlkörper verschraubt ist. Auf diese Weise wäre der Kühlkörper von den Kosten her auch einmalig und ich könnte teurere (bessere) ühlkörper verwenden.

Meine KSQ wird mit einer Effizienz von 94% angegeben. Aber ich werde mir erst eine zum Testen holen, bevor ich alle ordere. Genau das gleiche mache ich auch mit den Optiken.

Was sind eDP Displays?

the_maniac
29.10.2013, 16:20
glaub ich hab da noch einen interessanten Hersteller aus China gefunden der ähnliche Linsen hat (hoffentlich günstiger) eventuell könnten wir ja da zusammen bestellen wenn der gute Preise hat.

http://www.optic-fov.com/en/products/p_88103.html
http://www.optic-fov.com/en/products/p_8381.html (das array müsste man wohl zuschneiden um es stückeln zu können, ich würd da denkich mit 7 auskommen)

eDP hast du glaubich mittlerweile im anderen Thread gelesen wär das Display das ich verwenden würde. Ein dickes Objektiv hab ich auch noch zuhause liegen damit würden sich die Kosten in Grenzen halten.

Bei den KSQ hab ich auch mal eine relativ günstige europäische Marke gefunden, mal schaun ob ich die wieder finde.

entarger
29.10.2013, 16:49
Frag' mal wegen den Preisen an. Mir wäre ein gleichmäßiger Abstand zwischen den LEDs wichtig. Wenns dazu noch günstig ist, bin ich dabei.

the_maniac
29.10.2013, 22:18
ja werd die mal kontaktieren ob die direktverkauf haben oder obs reseller gibt

Gesendet von meinem LG-P880 mit Tapatalk

the_maniac
30.10.2013, 02:09
alternativ als Billigvariante würden sich noch diese hier anbieten, mal für ein 100er Feld zum testen oder so ähnlich

http://www.ebay.com/itm/10pcs-100pcs-Led-Lens-10-15-Degree-for-1w-3w-5w-Watt-Led-White-Holder-/321237044977?pt=LH_DefaultDomain_0&var=&hash=item4acb384ef1

Gucky
30.10.2013, 06:31
Falls die Idee jetzt naiv klingt, bitte nicht steinigen:
Könnte man nicht vermittelst einer CNC-Fräse und einem Kugelkopf-Fräser ein Linsen-Array-Negativ anfertigen und
dann mit optischem Silikon sich die Linse selber gießen? Evtl. sogar die LED mit vergießen, um mehr Homogenität zu erreichen?

entarger
30.10.2013, 07:52
@the_maniac: Also günstig sind die, aber die LED-Dichte wird bei diesen Optiken geringer sein: Drei LEDs-Optiken nebeneinander werden etwa 6 cm lang sein. Drei Optikeinheiten innerhalb der 7er Optik nebeneinander sind aber nur 3,9 cm lang. Diese Optiken stellen zumindest ene low-cost Alternative dar, auch wenn das auf Kosten der maximal möglichen Helligkeit geht.

@Gucky: Theoretisch würde das gehen, allerdings weis ich nicht, wie genau und zu welchem Preis Du das schaffen könntest. Die Optiken haben nicht nur den Reflektor, sie besitzen auch noch eine Linse im oberen Bereich.

the_maniac
30.10.2013, 12:39
ja optimal ist natürlich was anderes, bei einem 20cmx15cm Display was dem 9.7" Retina entspricht bekomm ich bei Bienenförmiger Anordnung gerade mal 94 Led's unter das dürfte zu wenig werden. Mit den 13mm Hexagon Optiken komm ich auf 304 Stück das ist schon wieder etwas viel Stromverbrauch aber wirds wohl brauchen um Helligkeit zu bekommen.

Wie hast du eigentlich vor die LED's anzubringen damit sie Kontakt zum Kühlkörper haben aber damit nicht elektrisch verbunden sind ? Dafür gibts ja normalerweise die Star Platinen aber hab gesehen du hast nur die Chips bestellt.

entarger
30.10.2013, 13:23
@the_maniac: Ich werde die LEDs direkt auf den Kühlkörper kleben, um den Wärmewiderstand zu verringern. Um keinen Kurzschluss zu erzeugen, werde ich die Pins der LEDs soweit hochbiegen, dass ich mit Schrumpfschlauch und/oder Isolierband (muss ich noch schaun, was sich da anbietet und gut aussieht) die LEDs ausreichend elektrisch isoliere.
Es gibt 7er Platinen, allerdings sind die größer als die 7er hexagonale Optik, wodurch ich nicht mehr den gleichen Abstand zwischen alles LEDs gewährleisten kann.
Der Vorteil Deiner Optiken kommt mit einer Displaygröße >= 12", weil man da nicht so viele LEDs für ein helles Bild braucht. 400 1W LEDs auf 300mA sollten etwa 25k Lumen bringen - das reicht, denke ich mal, zu.
Für das ~10"-Display würde ich vlt mit den 3W LEDs arbeiten, die haben gegenüber den 1W LEDs die doppelte Helligkeit. Die LEDs würde ich dann auch auf dem normalen Strom betreiben.

Vlt kann man eine Wattzahl ausmachen, z.B. "ab 200W LED Leistung kommt ein ausreichend helles Bild raus". Und mit der Wattzahl kann man dann LED-Anzahl und Betriebsstrom festlegen.

the_maniac
30.10.2013, 13:44
Das ist wohl die einzige Möglichkeit zu isolieren, wird sicher eine schöne Arbeit bei 400 LED's auf dem engen Raum ;)
Größere Displays sind ja kontraproduktiv wegen der Ausleuchtung und Objektivgröße ich zum Glück muss man für FullHD nichtmehr auf 15.4" zurückgfreifen ^^

Ja 100 3W LED's hab ich mir als lowcost Variante auch schon überlegt weil mit 100W China LED's wird das Bild sicher nicht zufriedenstellend. Die Frage ist nur ob eine homogene Ausleuchtung möglich ist. 300-400 Led's machen sicher mehr Sinn aber wenn die Optiken so teuer sind werd ich dich mal probieren lassen ^^
Ich werd als Versuch mal meinen 8" Beamer mit einem Panel aus 3W Led's umzurüsten und dann entscheiden ob sich weitere Investitionen lohnen könnten, wenn nicht lassen sich die Led's auch anderwertig verwerken.

Das einzige wofür ich noch keine Lowcost Variante gefunden habe sind die Treiber. Sollte ja eventuell auch möglich sein, dass man sich das selbst was bastelt.

entarger
30.10.2013, 14:00
Das einzige wofür ich noch keine Lowcost Variante gefunden habe sind die Treiber. Sollte ja eventuell auch möglich sein, dass man sich das selbst was bastelt.

Deswegen nehme ich die 300mA-Treiber. Damit kann ich 25 LEDs für 6€ versorgen, also alle 400 für etwa 100€. Glück im Unglück: Es wird weniger Wärme erzeugt und bei der Menge, sollte noch genug Lichtleistung übrig bleiben.
Alternativ würde das Philips Xitanium 150W (http://de.rs-online.com/web/p/led-treiber-konstantstrom/7124033/) gehen. Mit dem würden ~130 LEDs für 85€ auf 350mA versorgt werden können (die KSQ hat max. ~430V Ausgangsspannung).

Eventuell ändert sich die Anzahl meiner LEDs mit dem IPad3-Display. Ich habe es noch nicht durchgerechnet. Die 410 LEDs waren grob hochgerechnet für ein 12" Display.

entarger
13.12.2013, 20:13
Das Projekt läuft weiter, auch wenn ich im Moment wenig poste.

Das Ausmessen der LEDs werde ich diesmal überspringen. Bei meinem letzten LED-Beamer (http://diy-community.de/showthread.php?11284-Entargers-LED-Beamer/page31) habe ich die Abstände zwischen den LEDs (bzw. deren Orientierung auf der Platine), als Hauptübeltäter für Helligkeitsunterschiede identifizieren können (Post #308). Ich bilde mir auch ein, mal irgendwo gelesen zu haben, dass das menschliche Auge Probleme hat leichte Helligkeitsunterschiede wahrzunehmen. Meine LEDs werden um +-15% schwanken. Meiner Meinung nach sollte man das wenn, dann nur bei komplett weißen Flächen überhaupt sehen können, bei Filmen schon gar nicht. Selbst bei meinem alten LED-Beamer hat man in Bildern/Filmen keine Helligkeitunterschiede mehr wahrnehmen (http://diy-community.de/showthread.php?11284-Entargers-LED-Beamer/page41) können.

Darauf folgt, dass ich verstärkt auf die Ausrichtung und Positionierung der LEDs achten muss. Derzeit arbeite ich an einer Layout-Datei, mit welcher ich eine Platine fertigen lassen möchte. Diese Platine wäre dann in der Lage die entstehende Wärme zu einem Kühlelement weiterzuleiten (Leiterplattenmaterial z.B. Polytherm oder Cobritherm). An diese Stelle herzlichen Dank an VDX für seine Unterstützung!

Der Wärmetest erfolgt dann mit genau dieser Platine. Ich habe mich gegen eine, auf 350W gedrosselte Heizplatte entschieden. Ursprünglich wollte ich mit der meine Kühllösung testen. Genau das werde ich nun mit der LED-Platine tun. Geplant ist, die LED-PLatine auszuschalten, sobald ich auf der LED-Platine eine Temperatur größer als 50°C messe. Die LED-Platine werde ich über Wärmeleitpaste mit dem Kühlelement verbinden.

Das Kühlelement plane ich entweder aus einem (oder mehreren) Kühlkörpern oder einer Wasserkühlung, bei der ich mir dann allerdings das Kühlelement selber basteln müsste.
Das ist aber noch in weiter ferne.

Mr. Chicken
13.12.2013, 21:12
Ließe sich die wärme nicht auch direkt über z.B. Öl abführen?
Die Rückseite der Platine mit einer flachem Deckel bedecken und abdichten.
Und dort dann Öl pumpen und mit PC Wakü Technik abführen.
Wie hieß das Öl noch gleich? Ist im baby Öl und Pferde Abführmittel..

entarger
14.12.2013, 21:28
Hm, das müsste Paraffinöl sein. Ich finde aber keinen Hinweis darauf, warum Öl besser sein soll als Wasser (abgesehen von den elektrischen Eigenschaften). Wenn ich die Wärmekapazität nehme, liegt die zwischen der von Luft und Wasser.
Schön wäre da das Kühlmittel Cryosolplus (http://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2012/juli/batterien-von-elektroautos-gut-gekuehlt.html), aber das befindet sich leider noch in der Entwicklungsphase.

Wenn ich mich für eine Wasserkühlung entscheide werde ich versuchen einen normalen Kühlkörper abzudichten. Die Kühlrippen des Kühlkörpers müssen dabei vertikal verlaufen, wie z.B. beim H S MARSTON - 96CN-02000-A-200 (http://de.farnell.com/h-s-marston/96cn-02000-a-200/kuhlkorper-0-31k-w-300x200x40mm/dp/168695). Anschließend würde ich einmal von oben von links nach rechts durch die Kühlrippen bis einschließlich durch die vorletzte Kühlrippe bohren. Das gleiche unten, aber von rechts nach links. Durch die dann diagonal liegenden Eingangs- und Ausgangsöffnung müsste das Wasser an allen Kühlrippen vorbei strömen. Dabei würde ich das Wasser von oben nach unten durch den Kühlkörper strömen lassen.

Aber es sieht gut aus, dass ich keine Wasserkühlung brauche. Zwangskonvektion soll den Wärmewiderstand um biszu Faktor 4 verringern (finde gerade die Quelle nicht). Das würde mit dem obigen Kühlkörper, einer Umgebungsluft von 25°C und einer abzuführenden Wärme von 250W einer Kühlkörpertemperatur von 45°C entsprechen. Das wäre noch ok, zumal die LEDs sehr günstig sind und durch die LED-Platine ausgetauscht werden können.

polarie
16.12.2013, 11:15
kühlung - das leidige thema ...
ne FlüKü wäre schon eine klasse für sich ...

aber ich denke airflow ist in jedem fall leichter zu realisieren ,...

entarger
26.01.2014, 23:26
Endlich habe ich das LED-Panel fertig designt. Als Bild habe ich mal das hochgeladen, wie es am Ende aussehen sollte.

Als Grundmaterial kommt Polytherm oder Cobritherm zu Einsatz (0.035mm Kupfer, 0.110mm Keramik, 3mm Aluminium).
So wie das Panel im Moment aufgebaut ist, muss ich manuell noch insgesamt 4 Kabel verlöten, welche den elektrischen Stromkreis schließen.
In der Grafik ist das noch nicht eingezeichnet. Wäre eine gute Idee davon auch noch ein Bild zu erstellen...

Das LED-Panel soll über M5-Kunststoffschrauben mit dem Kühlkörper verbunden werden. Die Optiken können später auf das LED-Panel aufgesteckt und vlt. mit einem elastischen Kleber reversibel fixiert werden.

Die nächsten Ausgaben sind der Kühlkörper, die Lüfter und die Konstantstromquellen. Das schaffe ich frühestens Ende Februar.
Bis dahin entwerfe ich den Aufbau des Beamers und bestimme so die Bauteile, die ich noch brauche.

PC-Spezi
27.01.2014, 01:09
Hi,

sieht ja richtig cool aus! Restpekt!
Das sieht man dem Panel am Ende wahrscheinlich gar nicht an was das fuer eine Arbeit war, aber ich bin schon gespannt wie das Endergebnis aussieht.. :9:
Ich werde weiterhin verfolgen! :)
Mit welcher Software hast du das genau gemacht?

viele Gruesse

entarger
27.01.2014, 22:43
Das Panel zu erstellen war ein Haufen Arbeit. Jetzt müsste alles passen: Platz für die Optik ohne die Leiterbahnen zu beeinflussen, Spannungsfest bis 100V ohne isolierenden Lack, Spannungseinspeisung nur von einer Seite und alle Ecken sind abgerundet.
Als Software habe ich Autodesk Inventor verwendet. Damit war es möglich die LEDs genau zu positionieren und orientieren.

Schon blöd, testen kann ich das Panel frühestens erst Ende Februar...

the_maniac
29.01.2014, 07:04
gefällt mir wie genau du arbeitest. Für welches Display ist das LED Panel jetzt ? 12" oder das Ipad Retina Display ?

entarger
29.01.2014, 08:55
Danke. Möglichst genau zu arbeiten ist die einzige Möglichkeit schnell ans Ziel zu gelangen. Das habe ich aus meinen letzten Beamerprojekten gelernt.

Ich bleibe erstmal beim 12" Display, aus Kostengründen. Zudem habe ich bisher keine bestätigten Informationen, dass mit dem Ipad-Display gute Projektionen möglich sind (z.B. bzgl. Helligkeit und Farbwiedergabe).
Den Displaypart werde ich austauschbar gestalten. Sollte es später ein besseres Display geben (<= 12"), kann ich es einbauen.

Seit gestern habe ich die Möglichkeit an einen "alten" Aluminium-Radiator zu kommen. Dicht sollte er sein, die Kühllamellen an manchen Ecken müssen etwas gerade gebogen werden. Also im Prinzip brauchbar.
Somit wird die Flüssigkeitskühllung wieder interessant.
Was ich jetzt noch bräuchte, wäre ein Quader (300x200 mm), welcher mehrere parallele, durchgängige Bohrungen besitzt...

the_maniac
29.01.2014, 10:29
Ok da du das andere display schon hast, natürlich verständlich.
ich würd für die Kühlung einen Alu Block zusägen und durchbohren. An den offenen Enden der Bohrlöcher Gewinde und so push in Einschraubungen rein und diese dann mit 180° schlauchbögen verbinden

Gesendet von meinem LG-P880 mit Tapatalk

entarger
04.02.2014, 01:03
Die gleiche Idee hatte ich auch. Ich bin mit meinem Entwurf des Kühlelements jetzt fertig.
Das Kühlelement habe ich durchsichtig dargestellt, sodass man das Innere besser sehen kann. Aufgrund der Änderung der Befestigungslöcher des LED-Panels habe ich die aktualisierte Datei davon mit hochgeladen.

Mein letzter Temperaturtest bei einem LED-Panel ergab, dass sich die wärmste Stelle mittig oben befindet. Aus diesem Grund habe ich den Kühlkreislauf in zwei Teile geteilt, einen für den rechten Teil des Kühlelements und einen für den Linken. Das kalte Wasser strömt jetzt oben in der Mitte, also an der heißesten Stelle, in das Kühlelement und verlässt es an der kältesten Stelle, also unten rechts bzw. unten links.
Geplant ist weiterhin, dass beide ausgehenden Leitungen in der Nähe des Radiators zusammengeführt in den Radiator gehen.

Ich habe irgendwo noch eine Eheim 1046 rumliegen. Die muss später für erste Tests herhalten. Auf Dauer ist sie leider ungeeignet, da sie hörbar brummt.
Alublock und Madenschrauben sind bestellt. Die Anschlüsse und Schläuche bestelle ich gegen Ende des Monats, vermutlich zusammen mit den Konstantstromquellen.

entarger
25.02.2014, 22:29
So. Wie sich herausstellte, hatte mein LED-Panel noch paar Fehler, welche u.a. die Spannungsfestigkeit gefährdet haben. Ich habe das LED-Panel jetzt kompett überarbeitet, sodass alles wieder passt.

Nach Konsultation mit einem Maschinenbauer habe ich mich dazu entschieden den Kühlblock einfacher zu fertigen. Er meinte, dass mein 2cm dicker Alublock die Wärme schön homogenisieren würde, sodass ich die Wärme nur noch abführen muss. Aus diesem Grund habe ich mich für 2 U-Kreisläufe entschieden.
Mal schaun, ob er recht hat. Schlimmstenfalls muss ich den Kühlblock neu bauen.

So, als nächstes muss ich schauen, wie ich 20cm lange Löcher in Aluminium bohren kann. Nebenbei modelliere ich weiter.
In den Bildern habe ich die rückführende Kabel nicht mit modelliert. Da muss ich noch schauen, wie ich das realisieren kann. Bis dahin fehlten die Kabel.

entarger
10.03.2014, 18:39
Im Moment verzögert sich leider mein Projekt durch verschiedene Gründe. Ich komme dadurch nicht so schnell voran wie gedacht.

Der Aluminiumblock ist bereits angekommen. Ich werde ihn selber bohren, wenn ich schon das LED-Panel fertigen lasse. :10:
Die Löcher bekomme ich dabei nicht am Stück gebohrt. Ich muss die Befestigungsplattform anheben, sodass ich damit immer ein Stückchen tiefer bohren kann.
Die dabei entstehende Ungenauigkeit ist nicht so schlimm. 4 der 6 Bohrungen werden später wegen dem Zollgewinde der Anschlüsse aufgebohrt.
Bei den beiden letzten Löcher sind nicht so tief (~13cm). Hier hoffe ich, dass ich noch M10 Gewinde verwenden kann, sonst muss ich auch hier aufbohren.

entarger
16.03.2014, 18:14
Mir gefällt der Gedanke, dass es schwierig ist, lange Löcher in Aluminium zu bohren.
Für das Bohren der Löcher habe ich mir nun verschiedene Möglichkeiten angeschaut. Ich werde meinen eigenen Bohrmaschinenständer (>klick< (http://www.conrad.de/ce/de/product/824019/Wolfcraft-Bohrstaender-Hoehe-570-mm-5027000)) um ca. 30cm verlängern. Hierfür habe ich bei ebay verschiedene Aluminiumrohre gefunden, mit denen das klappen müsste.
Wenn das funktioniert, könnte ich den Aluminiumblock fest einspannen, und trotzdem Stück für Stück lange Löcher bohren.
Allerdings muss der Bohrer möglichst perfekt rechtwinklig in den Aluminiumblock bohren. Das umzusetzen könnte noch etwas knifflig werden.

Hat jemand Erfahrung im Verlängern von Bohrmaschinenständern?

Sollte der Alu-Block während des Bohrens zu warm werden, werde ich ihn in einem Wasserbad versenken. Als Bohremulsion habe ich mir Rapsöl überlegt (habs aus einem Forum).

Playfield
16.03.2014, 18:51
Also ich habe mal versucht eine 14mm Bohrung circa 95mm tief in ein Werkstück zu bohren, allerdings mit nur einem Millimeter Platz zur Außenwand. Trotz sehr guter Säulenbohrmaschine ist mir die Bohrung immer verlaufen. Letztlich habe ich die Bohrung für 5 - 10 Euro machen lassen, dass wäre in deinem Fall bestimmt auch günstiger.

Ich bezweifle ob du mit den Toleranzen des Woltcraft Bohrständers + Handbohrmaschine + Verlängerung überhaupt eine Chance hast.

Gruß Chris

Slotax
16.03.2014, 20:34
Hi
Ist schon einige Zeit her (ca. 15 Jahre) habe ich einen Wasserkühler für den PC gebaut
den Kühler habe ich aus einen Kupferblock gefräst und einen Deckel drauf gelötet
hat sehr gut funktioniert

102219 102220

LG Slotax

Der Kolonist
16.03.2014, 21:10
Hallo
Alu beim Bohren und Fräsen mit Spiritus kühlen. Das Werkstück auf dem Bohrtisch beim Bohren alle zwei Zentimeter (Lochtiefe) um 90 Grad drehen. So werden Ungenauigkeiten der Bohrmaschiene ausgeglichen. Würde auf jeden Fall mit kleineren Bohrern vorbohren.

entarger
16.03.2014, 22:30
Danke für Die Antworten.

@Slotax: Sauber Arbeit. Welche Temperaturen haste damit erreicht?

@Der Kolonist: Ich kenne mich da wenig aus. Mein Ziel ist es, während des Bohrens lange Späne zu erzeugen, die über den Bohrer aus dem Bohrloch heraus transportiert werden können. Eignet sich dafür auch Spiritus?

@Playfield: Mein Vorteil ist, dass ich locker 1 mm Spielraum habe, solange mir der Bohrer nicht abbricht. Dein Objekt würde ich mir mit meinen Mitteln nicht zutrauen, dafür reicht meine produzierbare Genauigkeit nicht aus.

Ich war heute bei meinem Schwiegervater. Zusammen habe wir eine Lösung entwickelt, welche wir nächsten Samstag ausprobieren werden. Ich bin schon richtig gespannt. :g030:

MatzeBeck
16.03.2014, 23:45
Nutzen auf der Arbeit immer Spiritus zum Kühlen von Aluminium bei den Ständerbohrmaschinen. Eignet sich auch super bei bohren von Gewinden. Für Stahl nutzen wir normale Bohremulsion. Aber bei Alu funktioniert Spiritus deutlich besser!

Mfg Matze

Gucky
17.03.2014, 06:42
Bohren mit Spiritus ja, zum Gewindeschneiden besser Schneidöl nehmen, das ist höherviskos, leitet die Späne besser ab und lässt den Gewindebohrer besser gleiten.
Nicht mit kleineren Bohrern vorbohren, weil sonst der nachbohrende Bohrer nur an den Flanken belastet wird, das führt zu erhöhtem Verschleiß und auch oft zu Schneidenbruch.
Lieber mit kurzem Bohrer anbohren (NC-Anbohrer), um die Position präzise zu treffen; den Rest muß die Genauigkeit der Maschine machen.

Zum Thema Werkstück drehen: Nette Idee, aber wenn du z.B. 2 Grad Winkelfehler hast, produzierst du nach zwei Drehungen 4 Grad über die bisher ereichte Bohrtiefe bzw. du schabst das
bisherige Loch mit dem schrägstehenden Bohrer auf.
just my 2 cents
cu Gucky

edit: Und ein dünner Bohrer verbiegt sich schneller als ein dicker...

Slotax
17.03.2014, 16:48
Hi
@entarger: mit dem Kühlkörper erreichte ich ohne einen externen Radiator (nur mit einen 2Liter Ausgleichs Behälter aus Glas) 55 Crad
aber die PCs hatten damals ja noch nicht so viel Leistung

Slotax

the_maniac
19.03.2014, 12:14
Hallo,

Also wennst du die Bohrmaschine in einen Schraubstock einspannst sollte das kein Problem rechtwinkelig da rein zu bohren.

https://www.google.at/search?q=bohrmaschinen+schraubstock&client=firefox-a&hs=RqZ&rls=org.mozilla:de:official&channel=sb&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=v20pU4DxJ_Ov4QTtmIGoDg&ved=0CAkQ_AUoAQ&biw=1280&bih=680#channel=sb&q=bohrmaschinenschraubstock&rls=org.mozilla:de:official&spell=1&tbm=isch sowas bräuchtest du

entarger
23.03.2014, 00:09
Heute habe ich, zusammen mit meinem Schwiegervater, die Aluplatte gebohrt.
Wir haben uns dazu entschieden zweigeteilt zu arbeiten, also die Aluplatte außerhalb des Bohrmaschinen-Ständers zu fixieren. Alles wurde mit Wasserwaage bzw. optisch ausgerichtet.
Als Bohremulsion habe ich Rapsöl verwendet und nicht bereut. Keines der Löcher wurde vorgebohrt.

Kurz gesagt, es hat funktioniert! Ich muss die Alu-Platte am Montag noch mit Druckluft von Spänen befreien und Restöl mit Spiritus entfernen, aber ansonsten bin ich mit den langen Löchern fertig.
Erste optische Tests sehen vielversprechend aus: Ein 8,7mm Bohrer passt nicht in die 8,5mm Löcher und es scheint, also ob die längeren Löcher mit weniger als 1mm Abweichung auf den zusammenführenden Kanal treffen.
Mehr kann ich erst sagen, wenn alles gereinigt ist und ich Fotos machen kann.

Ich bin mehr als nur zufrieden. Leider habe ich beim Anzeichnen einen Fehler gemacht, wodurch die inneren Löcher 30mm weiter außen sind, als geplant. Aber das macht vermutlich nichts aus, da das Aluminium die Wärme sehr stark weiterleitet. Während des Bohrens wurde die Alu-Platte gerade mal handwarm.

Als nächstes bestelle ich alle fehlenden Anschlüsse, suche meine Eheim 1046 Wasserpumpe und überlege mir was wegen dem Durchausgleichsbehälter.

Heimwerker1983
23.03.2014, 11:41
Gratulation das es geklappt hat. Echt ein interessantes Projekt. Werde es weiter verfolgen da ja leider nur noch wenige Beamer komplett selber gebaut werden.

Evt eine kleine Anregung für Leute mit ähnlichen Problemen wenn es darum geht so tiefe Löcher zu bohren.
Einfach mal nach Kanoenbohrer Googeln. Lässt sich recht einfach aus Silberstahl selber fertigen und funktionirt super wenn auch etwas langsam bzw mit wenig Vorschub. Aber die Bohrungen werden absolut sauber auch bis zu wirklich großen Tiefen.

entarger
30.03.2014, 22:50
Danke.

Beim genaueres Untersuchen der gebohrten Löcher sind 3 der 4 17cm langen Löcher auf etwa 1mm genau. Die vierte Bohrung weicht um etwa 4-5mm ab. Da ich genug Materialreserve habe, ist das nicht so schlimm.
Ich habe jetzt noch das Gewinde in die Löcher des Alu-Blocks geschnitten. Als nächstes bestelle ich mir die benötigten Anschlüsse und Schläuche.

entarger
06.07.2014, 15:00
Die Verzögerung dauert an. Ich komme diesen Monat vermutlich nur dazu die Wasserkühlung zu komplettieren.
Aus finanziellen Gründen komme ich leider nicht schneller voran, wie gehofft.

PC-Spezi
02.10.2016, 21:40
... passiert hier noch was? :/
Wäre interessant zu wissen was daraus geworden ist :)

entarger
06.01.2017, 12:34
Moin,

vergessen habe ich das Projekt nicht. Derzeit überlege ich schon, wie ich weitermachen kann.

Eine Überlegung ist den Bau einer 2D-Oberflächenfräse dazwischen zu schieben. Diese soll mein LED-Panel herstellen.
So richtig schön, mit (relativ) einfachen Mitteln, im DIY-Stil. Davon träume ich schon seit Jahren. Damit könnte ich auch bei Bedarf 2 Layer Platinen fertigen.
Schrittmotoren kosten um die 20€, eine Platine zum ansteuern 40€, alle gesteuert über einen Raspberry 30€.
Was fehlt ist eine präzise Aufhängung. Da müsste ich mir mal die Tagebücher der anderen anschauen ...