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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Philips VWM 412/05



matl
05.02.2008, 19:50
Hallo

Ich hab hier was nettes rumstehen :weih:
"Mücke 787" hat auch einen, wir sind beide am rumbasteln.

Der Beamer stammt aus eine Philips Vidiwall, die in den 1970er/80er jahren gebaut wurde. Erster Besitzer war laut verkäufer der Bayerische Rundfunk, beim Verkäufer standen 52 (!) dieser Beamer rum. Das ganze hat mal eine Videowand dargestellt, das gesamtbild hat sich aus einigen projektionen von diesen Beamern zusammengesetzt. Aufgebaut war das ganze in einer art Baugerüst, die gesamtkonstruktion mit 6x8 beamern hatte ein Gewicht von 28 Tonnen. (stromanschluss CEE 128A)
Angesteuert wurde das ganze per RGBHV (5x BNC), diverse Splitter haben die einzelbilder für die Projektoren erzeugt. Mücke hat einen dieser Splitter. Das Bildsignal wurde über D-sub 15 pol kabel von den Splittern zu den Projektoren übertragen.
Testbilder wurden mittels eines externen Testbildgenerators erzeugt, übertragungsweg: 1x BNC.

Über den Projektor ist im Internet nicht wirklich viel zu erfahren, Philips hat auch keine daten mehr. Die einzigen informationen zum gerät stammen aus einer ca 50seitigen dokumentation, die zusammen mit dem kompletten system ausgeliefert wurde. Hiervon habe ich eine Kopie.

Im Forum von beisammen.de stehen noch ein paar infos zu diesen geräten, die Röhren sollen eine sehr lange lebensdauer (bis zu 50.000h) haben.
Die Röhren (vermutlich 7") haben DELTA21 Optiken und sind Flüssiggekoppelt. Das ganze allerdings ohne Farbkorrektur.

wir konnten dem projektor auch schon ein Bild entlocken, über die einzelne BNC buchse stellt der Projektor ein Composite-signal dar. Des weiteren funktioniert ein gebauter adapter von Scart auf den D-Sub 15.
Mal sehen, ob das ding auch noch ein VGA signal frisst...

Mal sehen, was sich mit dem ding noch so alles anstellen lässt. ein umbau auf Frontprojektion wird wohl als nächstes kommen. Des weiteren werde ich die röhren gerader stellen (momentane projektionsdistanz: ca 60cm), und die Konvergenz einstellen. Per scart lässt sich mit der kiste ja schon mal etwas anfangen. Das ganze ist aber eher als bastelgerät gedacht, da wohl die erreichbare auflösung eher sehr gering ist, und die Optiken relativ schlecht sind.

nun erstmal ein paar Bilder:

Gruß
Matl

Spacedesign
06.02.2008, 10:14
Hey Matl

60cm Projektionsdistanz? Das wäre doch was für ne Rückprojektion...bau Dir doch n Rückpro TV draus... :-D

matl
06.02.2008, 13:19
Hab ich auch schon überlegt... wäre eigentlich recht nett, müsste man nichts mehr umbauen, nur noch einstellen... Einziges problem dabei: ich hab keinen platz für so ne rückprokiste hier. Verlockend wäre ein kompletter umbau von dem teil, also auch in ein anderes gehäuse (etwas schallgedämmt, das teil pfeift recht laut). Ziel wäre dann 2,5m Projektionsdistanz, rückpro. Bildgröße um die 2x1,5m.
Daher wollte ich erstmal ausprobieren, wie gut sich die kiste auf diese Projektionsdistanz umbauen lässt.

Hab mal 2 Projektionsbilder geschossen, signalquelle DVD player mit adapter scart auf den D-sub 15. Projektor nicht eingestellt, nur mit der Projektionsdistanz etwas gespielt, dass die Konvergenz einigermaßen passt.

Mal sehen, was sich aus dem teil noch so rausholen lässt.

Gruß
matl

Spacedesign
07.02.2008, 12:34
so wie der jetzt eingestellt ist ist der glaub ich sogar auf Rückprojektion eingestellt... na dann mal viel Spaß bei der Konvergenzeinstellung! :-D